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Vorwort
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Kapitel 02
Kapitel 03
Kapitel 04
Kapitel 05
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TAZARA ... mit der Eisenbahn durch die Weltgeschichte © KJS / 2009

www.john-loftus.com

KAPITEL 7  



Wir begrüssen Mr. John Loftus, den ehemaligen Staatsanwalt der Abteilung für Kriegsverbrechen des Justizministeriums der Vereinigten Staaten von Amerika, jetzt Vorsteher des Florida Holocaust Museums in Sankt Petersburg, U.S.A.
Danke, daß Sie für uns den Tunnelblick erweitern wollen, Mr. Loftus — dieses Mal mit Fokus auf den Zusammenhang der Rockefeller- mit der Bush-Dynastie zuzeiten der Hitler-Plage? ...


Standard Oil und die Chase Bank, die beide von den Rockefellers kontrolliert wurden, tätigten ebenso umfangreiche Investitionen in Deutschland, wie viele der führenden Broker der Wall Street.
Diese Geschäftsbeziehungen dauerten bis nach Beginn des Krieges an; Standard Oil lieferte noch 1942 über die Schweiz Benzin an die Nazis, arbeitete mit den I.G. Farben zusammen, die das Zyklon B für die Todeskammern der Nazis herstellten.

Bei meinen Recherchen stellte sich die Frage, was wusste die Bush-Familie seit wann über ihre Nazi-Beziehungen.
Familienmitglieder waren führende Manager der ‚Brown Brothers Harriman Bank‘. Als solche mussten sie darüber Bescheid wissen, daß ihre amerikanischen Kunden wie zum Beispiel die Rockefellers erheblich in deutsche Unternehmen investiert hatten, auch in Thyssens gigantische ‚Vereinigte Stahlwerke‘.
Wie der anerkannte Historiker Christopher Simpson vielfach dokumentiert hat, ist gesichertes Wissen, daß die Investitionen von ‚BrownBrothers‘ in Nazi-Deutschland unter Aufsicht und Verwaltung von Bush-Familienmitgliedern stattfanden.
War also Prescott Bush nach Kriegsausbruch plötzlich Opfer der ‚Alzheimer‘-Erkrankung, eines Gedächtnisverlustes hinsichtlich seiner Nazi-Vergangenheit? Oder glaubte er wirklich, unsere freundlichen holländischen Alliierten seien Besitzer der ‚Union Banking Corporation‘ und deren Partnerbank in Rotterdam?
Es muss daran erinnert werden, daß Prescott Bush 1937 Allen Dulles als Rechtsberater anheuerte, damit dieser seine Konten verschleierte. Vor wem sollten sie verschleiert werden? Erwartete er, daß das glückliche kleine Holland Amerika den Krieg erklären würde? Die Verschleierungsaktion macht nur dann Sinn, wenn erwartet wurde, Amerika würde Nazi-Deutschland den Krieg erklären.
Falls die ‚Union Bank‘ nicht die Rohrleitung war, durch die die Nazi-Gewinne der Rockefellers gewaschen und nach Amerika geschafft wurden, wie sollte es dann der Rockefeller-kontrollierten ‚Chase Manhattan Bank‘ möglich gewesen sein, nach dem Krieg 31 Prozent Anteile der Thyssen-Gruppe zu halten? Dabei muss betont werden, daß die Thyssen-Gruppe (TBG) jetzt das grösste Industrie-Konglomerat in Deutschland ist und mit einem Nettowert von über 50 Milliarden Dollar eines der reichsten Unternehmen in der Welt.
TBG ist so reich, daß sie sogar das Eigentum der Krupp-Familie aufgekauft hat, der berühmten Waffenschmiede Hitlers. Damit wurde die Thyssen-Gruppe unangefochtener Überlebens-Champion des Dritten Reichs.
Und woher nahmen die Thyssens nach dem Zweiten Weltkrieg das Startgeld für den ungewöhnlich raschen Wiederaufbau ihres Imperiums?Die enormen Geldsummen, die vor 1942 bei der ‚Union Bank‘ deponiert wurden, sind der beste Beweis, daß Prescott Bush wissentlich den Nazis als Geldwäscher diente ...
Während also Präsident George W. Bush vor sieben Jahren bei einem Auftritt in Washington mit bewegten Worten öffentlich eine Gemeinde von Holocaust-Überlebenden umarmte, haben er und seine Familie ihnen fünfzig Jahre lang das Geheimnis über Grossvater Prescott Bush vorenthalten.
Dokumente des holländischen Geheimdienstes und der U.S.-Regierung weisen nach, daß Prescott Bush erhebliche Gewinne aus der Sklavenarbeit in Auschwitz gezogen hat. Tatsächlich ist Präsident Bush selber ein Erbe dieser Gewinne aus dem Holocaust, die 1980 von seinem Vater, dem früheren Präsidenten George Herbert Walker Bush, in einem ‚blind trust‘ hinterlegt wurden.


„Ich protestiere erneut! Fragen Sie den Herrn doch ‘mal nach seiner Verbindung zur Vierten Internationale ...”

Zu was, Mr. Rockefeller?

„... alles Trotzkisten, wissen Sie das denn nicht? ... mit Filialen in den U.S.A., in Kanada, Grossbritannien, Deutschland, Australien, Sri Lanka, Russland ...!”



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