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TAZARA ... mit der Eisenbahn durch die Weltgeschichte © KJS / 2009

1 Die Figur des Spielleiters: Harry J. Filmer, Esq, 1902
Als Glückssucher kam er in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf die Goldfelder Südafrikas.
Als altersloser Skeptiker lässt er den TAZARA-Express durch die Weltgeschichte rollen.

Station 1  



Es riecht nach Russ und nach Altöl.
Das ist für meine Nase.

Für meine Augen hat beides tranigen Film entwickelt auf verbliebenem Glas im rostigen Dachsieb hoch über der zugigen Halle, in jeder Scherbe schillernde Erinnerung an grossartige Ingenieurskunst durch mehr als zweihundert Jahre ...

Das Licht der Sonne bleibt fahl in dieser monumentalen Halle, egal ob morgens, mittags oder abends — nur für Momente fixiert als gleissende, von oben weisende Finger in wandernden Wolken aus Staub.

Erst Dampf, dann Diesel, nein — nicht Strom!

Die letzten Lokomotiven, die hier rasteten, dann rosteten — sie waren des Bahningenieurs höchste Vollendung jener Entwicklung, an deren Anfang sich das Rad bewegte, das Rad!

Mit dem Strom kam die Entmachtung des Rades. Oh, er hat das Rad lange genutzt, der Strom, er brauchte es für seine Existenz, dann hat er selber das Rad angetrieben — mag sein, sogar besser als Dampf und Diesel, aber am Ende macht er das Rad verzichtbar für den Betrieb intelligenter Maschinen, ersetzt es schon jetzt durch endlose Reihen von Buchstaben und Ziffern auf flickernden Bildschirmen von Computern — in denen sich bald nichts mehr dreht.

Zum Betrieb von Produktion und Kommunikation wird die Matrix stromgetriebener Maschinen das Rad stumpf dienen lassen als Sklave digitaler Chiffren — als rollendes Elend unter Lasten-Robotern.

Vorbei die Zeiten, da eiserne Schienen rollenden Rädern die Bahn freimachten zur Eroberung fremder Welten.

Oh, ich habe das Geheimnis des Stroms studiert, hier ist der Schalter, der ihn mir dienlich macht für meinen Zweck in dieser Halle ...




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