Quellen
Einführung
Vorwort
Kapitel 01
Kapitel 02
Kapitel 03
Kapitel 04
Kapitel 05
Kapitel 06
Kapitel 07
Kapitel 08
Kapitel 09
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
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Kapitel 22
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Kapitel 25
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Kapitel 27
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Kapitel 33
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Kapitel 87
Kapitel 88

 
TAZARA ... mit der Eisenbahn durch die Weltgeschichte © KJS / 2009
Dem Grossvater des Weichenstellers gewidmet,
dem königlich-sächsischen Lokomotivführer Friedrich Hilmar Schmidt
EINFÜHRUNG



Es wäre ein geringeres Risiko gewesen, eine Eisenbahnlinie quer durch Afrika zu bauen,
als in eine angesehene New Yorker Investmentbank zu investieren.

Bundespräsident Horst Köhler bei seiner Berliner Rede am 24. März 2009

Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts war die schnelle Ausdehnung des Eisenbahnnetzes Bestandteil des wirtschaftlichen und industriellen Wachstums und spielte eine Schlüsselrolle für die Industrialisierung. Nun war es möglich, weit entfernte Gebiete zu erschließen und wirtschaftlich zu vereinigen. Der hohe Kapitalbedarf des Bahnbaus verknüpfte gleichzeitig die Großindustrie mit den Banken. Das machte Eisenbahnen zum Symbol der imperialistischen Entwicklung einer Nation und laut Lenin zum „anschaulichsten Gradmesser der Entwicklung des Welthandels und der bürgerlich-demokratischen Zivilisation.“
— wikipedia

19 Der Zug mit seinem bequemen Umgang mit der Zeit und seiner unbequemen Bewältigung des Raums bringt einem die veraltete Neugier auf Einzelheiten wieder, schärft die Aufmerksamkeit für die allernächste Umgebung, für das, was draussen vor dem Fenster vorbeigleitet.
— Tiziano Terzani

Im Jahr 1837 führte in Grossbritannien Sir Isaac Pitman die nach ihm benannte Methode ein, den phonetischen Verlauf einer Rede in englischer Sprache per Hand in Strichkürzeln zu notieren. Erstmals konnten so öffentliche Reden akkurat rekonstruiert werden. Das System wurde laufend verbessert und für fünfzehn andere Sprachen angepasst. Die Einführung kleiner batterie-betriebener Taschenrekorder verdrängte den Gebrauch der Pitman-Kurzschrift bei Sekretärinnen und Reportern. Ab 1996 verlor „Pitman’s Shorthand“ an Bedeutung.
— omniglot

Verschwörungstheorien legt man gleich ad acta, denn das sind ja nur Spinnereien von Leuten, die sich alles aus den Fingern saugen. Das zumindest ist die landläufige Vorstellung von Verschwörungstheorien. Ich denke ein wenig anders darüber. Wir leben in einer Zeit, in der auf der Basis vorhandener Daten und Fakten Hochrechnungen oder Prognosen erstellt werden. Würde man sich mit den Verschwörungstheorien objektiv, aber intensiv befassen, Fakten von Vermutungen und Unterstellungen trennen, dafür die Fakten aufarbeiten und auf deren Basis Prognosen erstellen, stünden sicherlich manche Schweinereien in der Weltgeschichte anders in den Geschichtsbüchern.
— Gert Flegeskamp


Weichenstellung: Klaus Jürgen Schmidt
© KJS / 2009

Die Mission des Weichenstellers:

In jedem grossen Eisenbahn-Netz finden sich abgekoppelte Waggons mit vermissten Inhalten.
Eine Aufgabe des Weichenstellers ist es, diese Waggons über sinnvoll gestellte Weichen zurückzuführen, um sie einem geordneten Ablauf zur Verfügung zu stellen.
Fast der gesamte vorliegende Text besteht aus authentischen Zitaten, die bei einer Reise durch die Welt des veröffentlichten Wortes, in Büchern, in Journalen, im Internet vorgefunden wurden
abgekoppelt vom Verlauf der Weltgeschichte.
Der Weichensteller hat diese Zitate über sinnvoll gestellte Weichen zurückgeholt und sie für einen neuen Ablauf geordnet. Auf der rollenden Bühne des TAZARA-Expresses entsteht die Rekonstruktion eines weltgeschichtlichen Fahrplans, der Einsicht in langfristige Strategien globaler Weichensteller bei ihrem Weltspiel erlaubt.


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