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TAZARA ... mit der Eisenbahn durch die Weltgeschichte © KJS / 2009
Herbert Kitchener, 1. Earl Kitchener of Karthoumwikipedia
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Vor dem finalen Feldzug gegen die Mahdisten im Sudan wird einer unserer Gipfel-Gäste, Hiram Stevens Maxim (noch ist er nicht geadelt!), britischen Offizieren am Nil sein neuestes Produkt vorführen, ein wassergekühltes Maschinengewehr. Das schafft schon zweitausend Geschosse in einer Minute.
Die Vorführung wurde laut Wilbur Smith von dem Mann angeordnet, der rund zehn Jahre zuvor persönlich erlebt hatte, wie es einer Militärexpedition nicht gelungen war, rechtzeitig nach Khartum zu gelangen, um den Kopf des britischen Kriegshelden Gordon Pascha zu retten, und mit ihm Leib und Leben der europäischen Einwohner der Stadt.
Bei diesem fehlgeschlagenen Feldzug hatte unser Mann den Nachrichtendienst der Wüstentruppe geleitet, jetzt war er auserkoren, die britische Scharte auszuwetzen.
Die Versuche, Gordon Pascha zu retten und den Mahdi zu vernichten, so erfahren wir von Wilbur Smith, hatten Grossbritannien dreizehn Millionen Pfund gekostet. Für den neuen Feldzug ist Sparsamkeit angesagt, neue Ideen sind erwünscht. Es sind Ausgaben von nicht mehr als einer Million Pfund vorgesehen, plus/minus …
Am 12. März 1896 erhält unser Mann den Befehl, den Nil entlang zu marschieren und die Mahdisten anzugreifen.
Auftritt des neuen Oberkommandierenden bei Wilbur Smith, Ansprache vor versammelten Offizieren …


15 „Vom zweiundzwanzigsten bis zum sechzehnten Grad nördlicher Breite sind wir mit wasserloser Wüste konfrontiert. Wir werden bis zum Nil vorstossen. Aber wir können den Fluss nicht nutzen, um weiter zu kommen, die Katarakte sind im Wege. Die einzige Route in die Schlacht führt über Land, über eine Eisenbahnlinie, die wir bauen werden. Den Fluss können wir nur auf der letzten Etappe nutzen.“
Sein Blick war von einer Kälte, die seinen Menschenhass kaum verbarg. „Es gilt nicht, Berge zu überwinden, meine Herren, die Wüste ist eben und führt immer geradeaus. Es wird weniger eine Frage von Ingenieurskunst sein, als von harter Arbeit. Wir werden uns dabei nicht auf Verträge mit privaten Baufirmen verlassen. Unser Ingenieur-Corps wird den Job erledigen.“
„Was ist mit dem Atbara, sir? Dort, wo er in den Nil mündet, ist er fast tausend Yards breit“, merkte Oberst Sam Adams an.
„Ich habe bereits Kostenvoranschläge angefordert für die Anlieferung von Brückenteilen, die wir mit der Eisenbahn befördern können. Ausserdem sind Ausschreibungen erfolgt für die Lieferung von Komponenten stählerner Kanonenboote. Die werden wir ebenfalls mit der Eisenbahn an eine Stelle oberhalb des fünften Katarakts zur Endmontage schaffen, für den Einsatz auf dem Nil bis Khartum.“


REGIE! ACHTUNG:

TUNNELVERBINDUNG ZWISCHEN PUNKTEN DER
GESCHICHTE!

1896 > SUDAN < 2004


Über 10.000 Euro konnten beim diesjährigen Benefiz-Ball für einen guten Zweck gesammelt werden. Nach 21 Jahren Bürgerkrieg wird noch im Dezember 2004 der Friedensvertrag im Sudan unterschrieben. Alles wird sich für die Menschen ändern. Damit sie erfahren, wie es weitergeht, werden vom Spendenerlös Radios gekauft und in alle Ortschaften des Süd-Sudan verteilt ...

Unerhört! Sie lassen ohne meine Genehmigung zitieren! Wo haben Sie das Papier her?

In Pitman’s Kurzschrift für den Spielleiter notiert, über Herrn Dunkler weitergereicht, auf Weisung von Mr. Moon.

... Unser diesjähriger Benefiz-Ball fand unter dem Motto ‚RADIO FÜR DEN FRIEDEN‘ am 03. Dezember unter Mitwirkung der Firmen BUG, BWG, Pfleiderer und Radio Hamburg an bewährtem Ort im ‚Abacus Tierparkhotel‘ in Berlin statt. Schirmherr der Veranstaltung war der Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg, Herr Ulrich Junghanns.
Aufgrund der zunehmend internationalen Ausrichtung unserer Geschäftstätigkeit konnten wir in diesem Jahr neben den Gästen der Bahnindustrie aus Deutschland, die bereits zum 14. Male gemeinsam mit uns den Jahresabschluss feierten, auch viele Gäste aus dem Ausland begrüßen. Unter anderen beteiligten sich unsere Partner aus Skandinavien, Spanien, China, Jemen, Kenia und dem Süd-Sudan ... Ehrengast aus dem Süd-Sudan war der Commissioner for International Cooperation der SPLM, Herr Dr. Costello Garang Ring.
Aufgrund der engen Verbundenheit die unser Unternehmen mit den Menschen im Süd-Sudan pflegt, haben wir uns entschlossen, die Erlöse aus dem Benefiz-Ball in diesem Jahr einer ganz besonderen Verwendung zuzuführen. Nach über zwanzig Jahren Bürgerkrieg ist es unter Vermittlung der Weltgemeinschaft gelungen, den Bürgerkrieg zwischen dem Süd-Sudan und der Zentralregierung in Khartum zu beenden. Der Friedensvertrag soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden.
Für die Menschen, die seit einer Generation nur den Krieg kennen, bedeutet dies ein völliger Neuanfang. Da es bisher weder Infrastruktur noch Massenkommunikationsmittel gibt, haben wir gemeinsam mit dem Hamburger Privatsender Radio Hamburg den Aufbau einer Radiostation im Süd-Sudan beschlossen. Es wurden Radioempfangsgeräte beschafft, die neben dem herkömmlichen Batteriebetrieb außerdem sowohl mit Solarenergie, als auch mit einer Handkurbel (10 sec. kurbeln = 10 Minuten Radio hören) betrieben werden können. Aus dem Erlös des Benefiz Balls werden solche Radiogeräte gekauft und in alle Ortschaften des Süd-Sudan verteilt. Die Funktion der Radios konnte durch eine eindrucksvolle Vorführung unter Beweis gestellt werden.
Radio Hamburg hat außerdem einen UKW-Sender gestiftet, der Herrn Dr. Garang Ring auf dem Ball übergeben wurde. Schon bald soll der Sender in Betrieb gehen und die Bevölkerung über die Entwicklungen in ihrer neuen autonomen Region Süd-Sudan informieren.
Wir freuen uns, mit dieser Aktion einen wichtigen Beitrag zum Neuanfang im Süd-Sudan geleistet zu haben und wünschen den Menschen viel Erfolg beim Wiederaufbau Ihres Landes.
Das uns übertragene Eisenbahnprojekt hat dabei neben den humanitären Investitionen eine hohe Priorität
...

REGIE! Bild-Projektion bitte!

21 Wir sehen einen Wüstenflughafen, ein viermotoriges Flugzeug wird entladen, drei Militär-LKWs stehen bereit. Der Text zum Bild:
„Ein Antonov-12-Transportflugzeug, das nach Angaben von ‚amnesty international‘ 2007 unter Bruch des UN-Embargos Militärgüter nach Dafur bringt.“ Das Farbfoto ist Bestandteil der Berichterstattung von Südafrikas „SUNDAY TRIBUNE“ über Viktor Bout, den „Merchant of Death“...

TUNNEL-UMKEHR!


Am 2. September 1896 besiegt Horatio Herbert Kitchener die Mahdisten in der Schlacht von Omdurman. Für diesen Sieg erhält er den Titel eines Barons — „Lord Kitchener of Khartum and of Aspall in the County of Suffolk“ — und den Bathorden.
Nach der Schlacht werden Omdurman und das vom Mahdi zerstörte Khartum besetzt. Kitchener fungiert vom 2. September 1898 bis zum 19. Januar 1899 als Militärgouverneur des Landes. Die Mahdisten fliehen nach Süden, wo sie am 24. November 1899 in der Schlacht von Umm Diwaykarat in der Provinz Kordofan endgültig geschlagen werden. Das zurückeroberte Land wird nicht an Ägypten zurückgegeben, sondern 1899 als anglo-ägyptisches Kondominium mit Kitchener, ab dem 19. Januar, als erstem Generalgouverneur konstituiert.
Zum Dank für seinen Sieg im Feldzug gegen die Mahdisten erhält Kitchener eine kleine Nil-Insel neben ‚Elephantine‘, die ‚Kitchener-Island‘ benannt wird. Da der Name aus der Kolonialzeit nicht mehr gern gebraucht wird, ist sie heute unter dem einheimischen Namen ‚Geziret el-Nabatat‘ bekannt, das heisst ‚Pflanzeninsel‘.





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