Historischer
Hintergrund: 1989
das Jahr, in dem
die roten Fahnen verbrannten, das Jahr, in dem
Afrikas Hoffnungen schwanden. In Simbabwe beginnt
die Spur einer internationalen Konspiration, die
von Afrika über Europa bis nach Asien reicht.
Simbabwe steht stellvertretend für die Heimat
afrikanischer Menschen, die mühsam versuchen,
die Fremde zu verkraften, die als Ideologien und
materielle Strukturen über ihr Denken und
Fühlen hereingebrochen ist. Bei ihrer
Spurensuche sehen sich die Simbabwerin Lainet
Musora, eine Häuptlingstochter aus dem
Sambesi-Tal, und ihre deutsche Freundin Gertrud
Steiner, eine ehemalige KBW-Anhängerin
mit Berufsverbot, konfrontiert mit ideologischen
und spirituellen Verirrungen von Lebenswegen, die
im Geflecht ihrer jeweiligen Kultur auf
unterschiedliche Weise gebrochen sind. Vor dem
afrikanischen Hintergrund spielt dabei eine
wesentliche Rolle der mentale Konfikt zwischen
Signalen aus alter und neuer Zeit, den
Trommelzeichen aus afrikanischer Geisterwelt und
den digitalen Chiffren globaler
Computer-Kommunikation.
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