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| /MECKER-ECKE GRUMBLER's
CORNER: |
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> "Sterbesturm aus
fernem Norden" - Ein Zufallstreffer in der
NDR-Kultur-Lyrik-Ecke
> "Wo jedes Ding ein Echo
hat" - Ergänzung zu einer taz-Rezension
> Menschenrechte - ein
unbegrenzter Rohstoff? Zu einer taz-Rezension
> "Kapitalistischer
Verwertungsansatz" bei der Deutsche Welle
Akademie?
> How
dependent is Farm Radio International on
GMO-Promoters?
> taz: Satire oder Wahrheit?
> Bertelsmanns
journalistischer Brückenkopf, oder: Was
afrikanische Journalisten wirklich brauchen
> Warum NDR-Info keine
Spenden-Konten zur Pakistan-Hilfe nennt
> DB: Kontaktanfrage - Lernen im
Service-Center, Bahnhof Nienburg/Weser
> Fragen an Claus Kleber,
ZDF-Anchorman & Co-Autor der 3-teiligen
Dokumentation "Die Bombe"
> Verfassungstreue?
Fragen an: Christopher Wuttke,
CDU-Bundestagskandidat, & Sebastian Edathy,
SPD-Bundestagsabgeordneter
> Tagesthemen-Korrespondent auf
der Suche nach einem Mittagessen im Gazasteifen?
- Fragen an TT-Anchor-Woman Caren Miosga
> Keine strategischen
Energie-Interessen in Afghanistan? - Fragen an
die Redaktion "Tagesgespräch" / WDR 5
> HEUTE: Mein
"Heiligendamm" im eigenen Garten - TODAY: BUILD YOUR OWN "G
8-VENUE"
> How will
"German-Makers" work? Wie sollen
"Deutschmacher" arbeiten? Fragen an
Niedersachsens Innenminister
> Reasons
to stop co-operation with GOOGLE -
Gründe, nicht mehr mit GOOGLE zusammenzuarbeiten
> Problematische
Gedanken- und Sprachwelt von Deutsche
Welle-Redakteuren
> "Jyllands-Posten"
Muhammad cartoons controversy - Die
Mohammed-Karikaturen in der
"Jyllands-Posten"
> Once
Americans go "wild" to Africa -
Wenn Amerikaner "wild" nach Afrika
reisen
> Have a
Beer for Africa's Rain Forest? Saufen für
Afrikas Regenwald?
> The
Story Behind Pictures From Palestine - Die
Geschichte von Bildern aus Palästina |
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Have your say!
Was sagen Sie dazu? |
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RE:
grumbler's corner & topic
RE: Meckerecke & Thema |
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| 01.02.12 |
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30.01.2012
An die NDR-Kultur-Redaktion
(via webmail-Formular)
Mich interessiert, welcher Gedankengang die
Redaktion gerade heute bewogen hat, das Gedicht
"Prophezeihung" von Alfred Lichtenstein
auszuwählen. Ich gehe doch vermutlich recht in
der Annahme, daß die Redaktion Gedichte nicht
aus einer Lyrik-Lostrommel zieht?
Klaus Jürgen Schmidt
Subject: Lichtenstein: Prophezeiung, 30.01.12
Date: 01.02.2012 12:08:08 Mitteleuropäische Zeit
From: s.lohr@ndr.de
To: radiobridge@aol.com
Sehr geehrter Herr Schmidt,
so recht verstehe ich Ihre Frage nicht. Aber eine
Lostrommel gehört nicht zu den
Auswahlinstrumenten unserer
täglichen Lyrikreihe auf NDR Kultur.
Wenn Sie gelegentlicher Hörer dieser Reihe sein
sollten - in der Regel senden wir das Gedicht um
10:40 Uhr - werden
Sie die große Pluralität unserer Auswahl
bemerkt haben. Wir wechseln die verschiedenen
Gedichtformen,
bewegen uns quer durch die Literaturgeschichte
und verwenden zumeist solche Gedichte, die der
"Kleine Conrady"
zur Verfügung stellt.
Freundliche Grüße!
Stephan Lohr
NORDDEUTSCHER RUNDFUNK
NDR Kultur
Rudolf von Bennigsen Ufer 22
30169 Hannover
F: +49 511 988 2309
s.lohr@ndr.de
ANTWORT 01.02.2012:
Wie schade, hatte ich doch auf weniger
"große Pluralität" Ihrer Auswahl
gehofft, zumal an einem Tag, an dem uns u.a. in
den NDR-Nachrichten mitgeteilt wurde, wie sich
der Nord-Süd-Konflikt um den Iran zuspitzt, u.a.
durch Pläne des US-Verteidigungsministeriums,
eine bunkerbrechende Bombe zu entwickeln und der
Aussicht, Israel werde der amerikanischen
Regierung den Angriff auf iranische Atom-Anlagen
erst mitteilen, wenn dieser nicht mehr zu stoppen
ist ...
Hier noch einmal das Lichtenstein-Gedicht und ein
Link zu einem youTube-Vortrag:
Alexander Nitzberg rezitiert: Alfred
Lichtenstein, "Prophezeiung"
Alfred Lichtenstein
Prophezeiung
Einmal kommt - ich habe Zeichen -
Sterbesturm aus fernem Norden.
Überall stinkt es nach Leichen.
Es beginnt das große Morden.
Finster wird der Himmelsklumpen,
Sturmtod hebt die Klauentatzen.
Nieder stürzen alle Lumpen.
Mimen bersten. Mädchen platzen.
Polternd fallen Pferdeställe.
Keine Fliege kann sich retten.
Schöne homosexuelle
Männer kulllern aus den Betten.
Rissig werden Häuserwände.
Fische faulen in dem Flusse.
Alles nimmt ein ekles Ende.
Krächzend kippen Omnibusse.
(1913)
REAKTION 01.02.2012:
Subject: Antwort: Re: Lichtenstein: Prophezeiung,
30.01.12
Date: 01.02.2012 14:05:01 Mitteleuropäische Zeit
From: s.lohr@ndr.de
Sehr geehrter Herr Schmidt,
wir instrumentalisieren die Gedichte nicht zur
Kommentierung tagesaktueller Ereignisse.
Zumal die Auswahl lange vorher zusammengestellt
wird.
Tagesbezogenheit ergibt sich gelegentlich bei
absehbaren Terminen, wie Geburts- oder
Gedenktagen.
Freundliche Grüße!
Stephan Lohr |
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| 15.01.2012 |
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zu: Andreas Wirthensohn über
Norbert Scheuer: "Bis ich dies alles
liebte". Neue Heimatgedichte
LITERATUR / sonntaz / 14./15.01.2012
Der Rezensent hat unvermutet eine Brücke
zwischen "Heimatdichtern" in Europa und
in Asien geschlagen! Andreas Wirthensohn:
"... 'No ideas but in things' könnte
auch für Scheuers Poeme gelten: Nur durch die
konkrete Anschauung der Dinge stoßen wir zu den
zentralen Ideen und Vorstellungen vor, die das
menschliche Dasein bestimmen."
Das Ding ist selber ein Echo:
"Willst du Kenntnisse erwerben, mußt du
an der die Wirklichkeit verändernden Praxis
teilnehmen. Willst du den Geschmack einer Birne
kennenlernen, mußt du sie verändern, das heißt
sie in deinem Mund zerkauen."
ÜBER DIE PRAXIS - Juli 1937. Diese Version aus:
Mao Tse-tung, Ausgewählte Werke Band I, Verlag für
fremdsprachige Literatur, Peking 1968, S.347-364,
dort übersetzt von der Hamburgerin Lisa Niebank!
Niebanks asiatischer "Heimatdichter"
weiter: "... Willst du die Theorie und
die Methoden der Revolution kennenlernen, mußt
du an der Revolution teilnehmen. Alle echten
Kenntnisse stammen aus der unmittelbaren
Erfahrung." |
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| 25.10.2011 |
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Menschenrechte - ein
unbegrenzter Rohstoff?
Zu einer taz-Rezension |
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Zu Rudolf Walther am
22.10.2011:
Eine waghalsige Klettertour: IDEENGESCHICHTE
Axel Honneth, Direktor des Frankfurter Instituts
für Sozialforschung,
und seine phänomenale Studie "Das Recht der
Freiheit" |
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| 28.09.2011 |
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"Kapitalistischer
Verwertungsansatz"
bei der Deutsche Welle Akademie? |
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ORIGINAL-ANZEIGE am 28.09.2011
über die FoME Mailingliste
Jetzt bewerben!
Deutsche Welle Akademie und
Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit
(GIZ) GmbH, Regionales Zentrum
Nordrhein-Westfalen
Trainingskurs mit Zertifikat
für junge Journalisten und Journalistinnen
Krisen und Konflikte:
Gut berichten, erfolgreich verwerten
Volksaufstände in Nordafrika, Kämpfe in
Afghanistan, Wirbelsturm in Burma, Drogenkrieg in
Mexiko:Für spannende Reportagen aus fernen
Ländern gibt es immer einen Markt. Eine große
Chance gerade für junge, abenteuerlustige
Journalisten. Denn im Alltagstrott der
Etablierten bleibt oft keine Zeit, gut
recherchierte Hintergründe zu schreiben. Das
Ergebnis: Berichte aus dritter Hand voller
Klischees. Wer gut recherchiert, für den können
Krisen und Konflikte zum Karrieresprungbrett
werden.
Doch wie bekommt man als junger Reporter einen
Fuß in die Redaktionstür?
Wie geht man Konflikten auf den Grund und deckt
ihre Wurzeln und Folgen auf?
Wie findet man spannende Ansätze und neue,
überraschende Bezugsrahmen? Und wie lässt sich
die eigene Story wirkungsvoll verkaufen am
besten cross-medial?
Welche Rolle spielen Medien in Konflikten? Was
kann man tun, um nicht zwischen die Fronten zu
geraten oder gar Öl ins Feuer zu gießen?
Ausgewiesene Fachleute, gestandene Autoren und
erfahrene Redakteure geben praktische Tipps.
Gemeinsam probieren wir Techniken der
Konfliktberichterstattung aus und erarbeiten
Fertigkeiten für die Radio-, Fernseh-, Print-
und Online-Verwertung auch um die
Redaktionen vom Wert unserer Beiträge zu
überzeugen. All das hilft nicht nur bei der
Konfliktberichterstattung. Auch ans Netzwerken
wird gedacht.
Bei erfolgreicher Kursteilnahme gibt es als
Qualifizierungsnachweis ein Zertifikat.
Der Kurs findet vom 30. November bis 2. Dezember
2011 in der Deutschen Welle Akademie in Bonn
statt.
Bewerbungen mit kurzen Hinweisen zum bisherigen
Werdegang
bitte ab sofort an journalistenkurs@gmail.com
Es werden bis zu 12 Stipendien vergeben.
Auch Bewerbungen von Nachwuchsjournalisten sind
willkommen.
_______________________________________________
FoME Mailingliste
JPBerlin - Politischer Provider
FoME@listi.jpberlin.de
https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/fome
>>>RBO's unmittelbares FEEDBACK auf der
FoME Mailingliste:
JETZT ANSTOSS NEHMEN!!!
Deutsche Welle Akademie und
Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit
(GIZ) GmbH, Regionales Zentrum
Nordrhein-Westfalen
Trainingskurs mit Zertifikat für junge
Journalisten und Journalistinnen
Krisen und Konflikte: Gut berichten, erfolgreich
verwerten
Volksaufstände in Nordafrika, Kämpfe in
Afghanistan, Wirbelsturm in Burma, Drogenkrieg in
Mexiko: Für spannende Reportagen aus fernen
Ländern gibt es immer einen Markt. Eine große
Chance gerade für junge, abenteuerlustige
Journalisten. ...
JA - GEHT'S NOCH?
Ist das ein Schnupper-Angebot für junge Männer
und Frauen, die sich scheuen, das Abenteuer
gleich bei der Bundeswehr zu suchen?
OFFENBAR IST KEINER KOLLEGIN / KEINEM KOLLEGEN
BEI DER WEITERGABE DIESER ANZEIGE DER GRIFFEL AUS
DER HAND GEFALLEN!
Gut geölte Krisen-Berichterstattung als
"Karrieresprungbrett"?
"Embedded" später auch in gut geölten
Netzwerken?
"Das Jahr 1973 sollte für Vietnam die
im Pariser Abkommen festgeschriebene politische
Lösung bringen, beginnend mit dem Abzug der
amerikanischen Bodentruppen, endend mit
gemeinsamen Wahlen in den Gebieten der bisherigen
vietnamesischen Kriegsgegner - die Details des am
27. Januar 1973 unterzeichneten Vertrages hatte
ich als Nachrichtenredakteur verbreiten helfen.
Doch mein Blick auf die gesellschaftlichen
Realitäten Vietnams war verstellt durch die
Nachrichtenflut von kriegerischen und
diplomatischen Aktivitäten, in der selten vom
Alltag der Menschen die Rede war. Der verspricht
nämlich keine Schlagzeilen, und deshalb gibt es
für Korrespondenten dafür auch weder einen
Auftrag noch einen attraktiven Platz im Programm
aktueller Redaktionen. Es war also nicht Auftrag
meines Senders, sondern das Interesse der
privaten Organisation 'terre des hommes', das
mich auf die Spur der Kinder Indochinas brachte,
der Opfer und Erben dieses jahrzehntelangen
Krieges. Einen Monat nach dem Abkommen von Paris
begann meine Annäherung an Vietnam. ..."
(LEBEN IM REISFELD - Indochina-Reportagen, 1984,
Peter Hammer Verlag, Wuppertal)
Solches Einzelkämpfertum im publizistischen
Feld, so war meine Hoffnung, könne überflüssig
werden durch gemeinsames Kämpfen um heimische
Redaktionsstatuten. Vierzig Jahre später lerne
ich, der Einzelkampf ist längst Prinzip:
Doch wie bekommt man als junger Reporter einen
Fuß in die Redaktionstür?
Wie geht man Konflikten auf den Grund und deckt
ihre Wurzeln und Folgen auf?
Wie findet man spannende Ansätze und neue,
überraschende Bezugsrahmen? Und wie lässt sich
die eigene Story wirkungsvoll verkaufen am
besten cross-medial?
Deutsche Welle Akademie und Gesellschaft für
Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH,
Regionales Zentrum Nordrhein-Westfalen offerieren
individuelle und professionelle Verwertung
globalen Konflikt-Potentials.
VIELEN DANK! ICH GEBE ZURÜCK IN'S STUDIO!
Klaus Jürgen Schmidt
Managing Editor ret.
Radio Bridge Overseas
radiobridge@aol.com
_______________________________________________
FoME Mailingliste
JPBerlin - Politischer Provider
FoME@listi.jpberlin.de
https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/fome
>>>STELLUNGNAHMEN im Laufe dieses Tages:
--------------------------------------------------------------------------------
Von: Angela Dressler
<angeladressler@posteo.de>
An: fome@listi.jpberlin.de
Gesendet: 12:26 Mittwoch, 28.September 2011
Betreff: Re: [FoME] Anmerkung zur DW-Einladun
hm, wären auch meine favoriten.
im jargon nennt man das wohl einen
kapitalistischen verwertungsansatz.
trifft den ehrgeiz, den ich von meinen vorträgen
vor unipublikum kenne.
natürlich berichtet niemand pro bono, dennoch
ist es vielleicht etwas arg überzogen damit zu
werben, konflikten auf den grund zu gehen, und
die folgen aufdecken zu können? im alleingang?
als anfänger?
mir scheint, dass der aktuell explodierte markt
für berufliche beratungs- fort und
weiterbildungsangebote nicht immer einer genauen
qualitätsprüfug unterliegt. das ist schade,
gerade bei dem thema und den institutionen
dahinter.
herzlichen gruß,
dreßler
...................................
Dr. Angela Dreßler
Nachrichtenwelten. transcript, 2008
Subject: Re: [FoME] Anmerkung zur DW-Einladung
Date: 28.09.2011 13:59:43 Südafrika Normalzeit
From: matshosan@yahoo.de
Reply To:
To: angeladressler@posteo.de,
fome@listi.jpberlin.de
... oder hat sich ein Titanic-Schreiber in diese
Liste eingeschlichen ... ?
Mathias Hohmann
FDCL e.V.
Subject: [FoME] DW-AKADEMIE distanziert sich
Date: 28.09.2011 14:30:36 Südafrika Normalzeit
From: Ellen.Schuster@dw-world.de
Reply To:
To: FoME@listi.jpberlin.de
Liebe Mitglieder des FoME-Netzwerkes,
wir sind selber etwas sprachlos angesichts der
verwendeten Formulierungen und versuchen gerade,
Licht in die Angelegenheit zu bringen. Sicher ist
nur: Es handelt sich nicht um ein
Trainingsangebot der DW-AKADEMIE. Viele von Ihnen
hatten das ja schon so vermutet - das lese ich
jedenfalls aus den Reaktionen, die uns bislang
erreicht haben.
Besten Gruß aus Bonn
Ellen Schuster
Ellen Schuster
Leiterin Public Affairs
Head of Public Affairs
Deutsche Welle | DW-AKADEMIE
53110 Bonn
Germany
T +49.228.429-3504
F +49.228.429-2109
E-Mail: Ellen.Schuster@dw-world.de
www.dw-akademie.de
facebook.com/DWAkademie
_______________________________________________
FoME Mailingliste
JPBerlin - Politischer Provider
FoME@listi.jpberlin.de
https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/fome
Liebe FoME-Mitglieder,
ich teile die heute im Netzwerk geäußerten
Bedenken gegen die in unserem Namen beworbene
Veranstaltung voll und ganz. Deshalb habe ich
veranlasst, dass die DW-AKADEMIE hierfür keine
Räume zur Verfügung stellen wird. Auch werden
keine Trainer der Akademie an diesem
"Trainingskurs" mitwirken. Eine
Freigabe des heute publizierten Werbefaltblattes
hat es von unserer Seite nicht gegeben - und die
hätte es angesichts der verwendeten
Formulierungen auch nicht gegeben.
Tatsache ist: Uns liegt eine Anfrage der GIZ,
regionales Zentrum NRW vor, einen Referenten und
Räumlichkeiten für ein dreitägiges
"Entwicklungspolitisches Training für
(Nachwuchs-)Journalisten" zur Verfügung zu
stellen. Dies hätten wir normalerweise auch
gerne getan. Nicht jedoch unter der nun offenbar
gewordenen inhaltlichen Ausrichtung, Journalisten
dahingehend auszubilden, wie sie "Krisen und
Konflikte" als
"Karrieresprungbrett" nutzen können.
Auch wenn die Verfasserin des Angebotes das
wahrscheinlich nicht so intendiert hat, so
erscheint uns eine solche Formulierung doch sehr
zynisch und konterkariert zudem unsere
Bemühungen, Journalisten weltweit für
konfliktsensitives Berichterstatten zu
sensibilisieren.
Die DW-AKADEMIE steht für Trainings und
Beratungen, die im Einklang mit journalistischen
Qualitätskriterien stehen. Das gilt für unsere
Angebote im In- wie im Ausland.
Ich lade Sie herzlich ein, die in unserem Hause
am 25./26. Oktober stattfindende FoME-Tagung zur
Fortführung des Dialogs über Qualität im
wachsenden Markt für Medienentwicklung und
-training zu nutzen.
Mit freundlichen Grüßen
Gerda Meuer
---------------------------------
Gerda Meuer
Direktorin/ Managing Director
DW-AKADEMIE
Deutsche Welle I DW-AKADEMIE
Kurt-Schumacher-Str. 3, 53113 Bonn, Germany
www.dw-akademie.de
facebook.com/DWAkademie
_______________________________________________
FoME Mailingliste
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| 25.10.2010 |
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How
dependent is Farm Radio International on
GMO-Promoters?
Farm Radio
International is a
Canadian-based, not-for-profit
organization working in direct
partnership with approximately 300 radio
broadcasters in 39 African countries to
fight poverty and food insecurity. |
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| see also: "They use their
money to buy us!" |
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The
farmradio's online-presentation on 25.10.2010:
The African Farm Radio Research Initiative
(AFRRI)
Find out about Farm Radio International's
groundbreaking three year, multi-country research
project supported by the Bill & Melinda Gates
Foundation. The major aim of the project is to
design and implement a participatory,
multi-stakeholder action research program to
discover, document and disseminate best practices
for using radio-based communications to enhance
food security in Africa.
... and in a message dated 25.10.2010 23:37:06,
Farm_Radio_International@mail.vresp.com writes:
Elsewhere in this weeks Farm Radio
Weekly, we bring news that the first trials of
genetically modified maize are scheduled to begin
in Uganda and Kenya this year. Researchers have
secured the necessary permits and are keen to
begin planting the new drought-tolerant maize
varieties in confined field trials.
The RBO / KJS-response, placed in their blog the
same day (RBO being a contributor to
"farmradio"):
My goodness, please check what the Bill &
Melinda Gates Foundation is trying to do. They
bought Kofi Annan as an African face to convince
African farmers to follow schemes which failed in
a horrific scenario in India. They want to make
small-scale-farmers in Africa dependent on
seed-packets containing genetically modified
seeds. These farmers will have to pay for such
seeds for a life-time since the copyright remains
with Northern based multinationals. And when it
comes to soya-seeds, in U.S.A. they have
established already a police-force which drags
farmers to court who do not want to pay for
seasonal seed-purchase.
It is a shame that farmradio is
falling into the trap of multinational corporate
interests!
Genetically Modified (GM) crops are touted by
some as the answer to world hunger; by others as
a dangerous intervention by multi-national
agri-business that will have far reaching impacts
on all aspects of human life. Pambazuka News asked
Mariam Mayet from the African Centre for
Biodiversity for her views on the implications of GM
crops for Africa.
REACTION 1 (26.10.2010):
Hi Klaus,
Thanks for the comment on the Farm Radio blog. We
always like to hear from people, especially those
who work on radio for development like yourself.
I passed your comment to our Executive Director,
Kevin Perkins, and he would be happy to speak
with you on the phone to clarify our position
regarding the concerns you have about the Gates
Foundation. As I am sure you are aware, the Gates
Foundation is only one funder of our programs in
Africa. We have been working for over 30 years
with African broadcasters to give voice to
small-scale farmers. Our utmost priority for our
programs is to serve the needs of these farmers
and I am sure you will find that our philosophy
is actually quite in line with your own.
Is it possible that you could send us your phone
number Kevin can get in touch with you?
________________________
Mark Leclair, BSocSc., M.A.
REPLY (26.10.2010):
Hello Mark,
I do not see my message displayed in your blog
anymore. Has anybody removed it? Should this be
the case, I would consider such action as another
sign on your side to discuss an issue of great
concern rather in a private than in a public mode
of communication. This is worrysome!
At www.radiobridge.net/corner.html I have
provided a link to a public discussion as it was
documented by PAMBAZUKA NEWS, a most reliable
source for African concerns. You can read there:
Genetically Modified (GM) crops are touted by
some as the answer to world hunger; by others as
a dangerous intervention by multi-national
agri-business that will have far reaching impacts
on all aspects of human life. Pambazuka News
asked Mariam Mayet from the African Centre for
Biodiversity for her views on the implications of
GM crops for Africa. This is the link: http://www.dpmf.org/pdf%20files/Pampazuka257%20special%20edition.pdf
For my Internet-project "TAZARA a
voyage by rail through world history" (www.radiobridge.net/tazaraintro.html
/ e.g.
chapter 63 - sorry, in German only) I have done intensive
research which led to conclusions as summarized
in my message.
I am of the opinion that our debate has to be
public.
So, I am waiting.
Greetings,
Klaus Juergen Schmidt / RBO
REACTION 2 (27.10.2010):
Dear Klaus,
As you have observed, we have chosen not to
publish the post you submitted to our blog. There
are several reasons for this.
First, I am disturbed by your characterization of
Kofi Annan as, at best, a naïve fool who has
been duped by the Gates Foundation, or a person
whose integrity is for sale. I contend that Mr.
Annan is, on the contrary, a person of great
integrity and intelligence he just happens
to have a carefully considered point of view that
is different from yours. Your post gives the
impression that those who disagree with you are
either stupid or evil or prostitutes not
exactly the basis for a healthy debate. If you
want to make this claim on your own blog, be my
guest, but I will not authorize it being posted
on Farm Radios blog.
Second, you have accused us of falling into a
trap. Again, this insinuates that we are stupid
or at least naïve. Why would I publish a comment
like that on our blog?
I think that debates about genetically modified
organisms are very important and need to be
encouraged. At Farm Radio International, we do
not promote GM seeds, but we have great faith in
the intelligence of smallholder farmers to make
wise decisions if they have accurate information.
We are very clear about and adhere to our core
values no matter who we receive grants or
donations from. These are as follows:
1. EQUITABLE DEVELOPMENT: We encourage social and
economic change that is beneficial to small-scale
farmers and farming families and that is gender
inclusive and respectful of cultural diversity.
2. COMMUNITY SELF-RELIANCE: We encourage
community self-reliance and control of local
development. We respect local cultures and the
voices and decisions of farmers and their
communities.
3. SHARED KNOWLEDGE: We encourage innovation and
shared learning by exchanging knowledge.
4. USE OF MEDIA: We support the use of radio and
its integration with new media technologies to
ensure that knowledge is shared with the widest
appropriate audience.
5. PARTNERSHIP: We collaborate with a diverse
range of broadcasters and other stakeholders to
make our work effective.
6. INTEGRITY AND SOLIDARITY: We encourage
journalistic activity that is characterized by
accuracy, fairness and balance. We defend media
freedom.
7. ENVIRONMENTAL SUSTAINABILITY: We support
practices, policies and technologies that promote
sustainable and equitable development. We promote
the conservation of natural resources and
bio-diversity for the benefit of all.
These core values are all posted on our website.
Therefore, while we in no way endorse GMOs, we do
provide information about the issue of
trans-genetics through our radio scripts and news
service. We draw special attention to issues of
environmental sustainability, equitable
development and community self reliance and how
various technologies, including GMOs, may impact
upon these, negatively and positively. We try to
empower farmers and broadcasters to understand
the issues and engage in the debate as they see
fit whether it be for or against. If you
object to, or take issue with our balanced,
journalistic approach, feel free to post a
respectful argument that does not belittle or
defame us, and we will publish it.
The Gates Foundation is aware of our core values
and has never asked us to do anything that would
compromise them in fact they have insisted
that we NOT form any partnerships or engage in
any communication activities that would be
inconsistent with our values. To illustrate, we
were approached by a non-profit biotech research
organization and asked if we would partner with
them to develop radio programs about biotech
planting materials like vitamin A enriched
cassava. We said no, but I then called our grants
officer at the Gates Foundation, curious to see
how she would react to this request from the
biotech organization. She said (to paraphrase):
I do not think you should work with that
group. It is not that they are doing bad work, it
is just that they are focused on biotech and your
organization focuses on low-tech solutions that
communities can implement with their own
resources like composting, intercropping,
mulching and so forth. So I would not encourage
you to work with them. I said
thats what I was hoping you would say
we already declined their invitation for
exactly that reason. She said
good.
The funding that Gates has provided us has
allowed us to develop participatory radio
programs in 5 countries reaching 39 million
farmers with low-cost, appropriate, sustainable
farming solutions like keeping goats and pigs in
enclosures, storing cowpeas with neem leaves to
reduce post harvest losses, planting fruit trees
to encourage honey production and improve
nutrition, planting vetiver grasses along contour
ridges to prevent soil erosion, producing compost
manure to enhance soil fertility and improve the
physical qualities of soil. I am not about to
apologize for that, and I do not accept that this
has contributed to some grand corporate agenda.
Is the Gates Foundation perfect? Of course not.
Has it made mistakes? Naturally. But it has also
provided us with a generous grant that has
allowed us to do some very important and
effective work. For that I am thankful, and so
are the 39 million farmers that benefit from our
efforts.
Sincerely,
Kevin Perkins
Executive Director
Farm Radio International
REPLY (27.10.2010):
RBO / KJS have no problem to place your response
on its "grumbler's corner", why do you
block us on your blog? Only, because of our
points made with regard to Mr. Kofi Annan? This
is what an authentic African voice had to say
about his role when it comes to AGRA: Mariam
Mayet, the director of the African Center for
Biosafety (www.biosafetyafrica.net):
PAMBAZUKA NEWS (http://pambazuka.org/en/category/comment/47258):
AGRA, according to its website, is an
African-led partnership working across the
African continent to help millions of small-scale
farmers and their families lift themselves out of
poverty and hunger. AGRA programs develop
practical solutions to significantly boost farm
productivity and incomes for the poor while
safeguarding the environment. AGRA advocates for
policies that support its work across all key
aspects of the African agricultural value
chainfrom seeds, soil health, and
water to markets and agricultural education. AGRA
is chaired by Kofi A. Annan, the former
Secretary-General of the United Nations.
They say that they are African led and now they
have Kofi Annan who is serving as the chairman of
AGRA your response?
MARIAM MAYET:
I think they are African followed because the
vision was put in place by Gordon Conway from the
Rockefeller Foundation. The Rockefeller
Foundation brought in the Bill-Melinda Gates
foundation, then started to recruit willing and
compliant Africans the coup de grace was
Kofi Annan.
(by the
way: in KJS' Internet-literature-project
"TAZARA a journey by rail through
world history" a wise albeit
fictitious Kofi Annan is claiming that he
is not becoming the "Uncle Tom" of Bill
Gates ... and, AGRA's seed-packets given to
African farmers are compared with Rockefeller's
once-in-a-time idea to give away lamps for free
in China, a business-idea also known as "Oil
for the Lamps of China".)
... and what does AGRA mean? Please, read and
compare not with your house-philosophy
but with your house-messages which
triggered our response in the first place:
A new Philanthro-Capitalist Alliance in Africa?
AGRAThe Return of
the Green Revolution
Galés Gabirondo
2008-03-31
(http://pambazuka.org/en/category/features/47017)
(excerpt) ... Whether or not AGRA can
successfully bring the new Green Revolution to
Africa, and whether or not the Green Revolution
will benefit the poor as much as it benefits the
capitalists being courted by the Gates Foundation
are two different questions that should be open
to public debate. Unfortunately, there was never
a public debate on AGRA.
There are many productive agroecological farming
systems in Africa that do not depend on GMOs or
other Green Revolution technologies, but these
alternatives were never considered. Whether or
not AGRA can re-start the Green Revolution in
Africa is yet to be seen. What is clear thus far
is that it has been successful in eliminating
competition for the control of African food
systems.
AGRAs philanthro-capitalism draws the
worlds attention away from local
alternatives and towards global market-based
solutions that ultimately favor those
with more international market power, i.e., the
seed and chemical monopolies. Though it
strengthens corporate opportunities and power, it
does nothing to address the weakened ministerial
and regulatory capacity of the state, ignores the
need to protect local markets or ensure a greater
market share of the value chain for farmers. It
elides land issues and does not address the
eroding economic and environmental resiliency of
African food systems. Worse, it diverts attention
away from the role that the global markets play
in creating hunger and poverty in Africa in the
first place. Can AGRA actually solve these
problems? Not without addressing their causes.
For the benefit of our readers another RBO
/ KJS REPLY (31.10.2010):
As a matter of fact, we agree that
"farmradio" does NOT suppress links to
alternative views & news with regard to
genetically modified organisms (GMOs). We
recommend:
Farm Radio Weekly
Notes to
broadcasters on genetically modified maize
Date Posted: October 25th, 2010
Posted in: Issue #132, Notes to Broadcasters,
Past Issues
The use of genetically modified crops in Africa
is hotly debated. Opponents claim that
genetically modified organisms (GMOs) have not
been proven to be safe, and that the long-term
effects on the environment and health are
unknown. Supporters believe they are a key tool
to provide long-term food security.
However, we still maintain that
"farmradio" omits the real issue of the
GMO-drive as promoted by the Rockefeller
Foundation and by the Melinda & Bill
Gates Foundation with its African front-man
Kofi Annan as Chair of the Board for the "Alliance
for a Green Revolution in Africa". The
issue is not whether GMOs are safe or unsafe
health- or evironment-wise but whether they will
make producers and consumers of GMOs completely
dependent on the profit-drive of a few well-known
multinationals behind those pioneering
philantropists. And another issue is to what extend
the necessary debate is in safe hands with a
broadcasting organisation which receives funds
from a GMO-promoting foundation. |
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| 21.10.2010 |
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Subject:
Unbegreifliche Redaktionsentscheidung
Date: 14.10.2010
To: chefred@taz.de
Frage an die taz-Chefredaktion: Weshalb landete
Christian Y. Schmidts bedenkenswerter Beitrag zur
Demokratisierungsfrage in China auf der
satirischen Wahrheits-Seite?
Diese Frage wurde bisher nicht beantwortet.
Gelegenheit dafür gibt es noch in der
"Meckerecke" von Radio Bridge Overseas.
Der taz-Artikel:
"IM JAHR DES TIGERS: "LIU XIAOBO
MUSS RAUS, ABER ..." / 14.10.2010
Natürlich ist der Nobelpreis für Liu Xiaobo
erst einmal zu begrüßen. Ein friedfertiger
Mann, der ein Papier wie die "Charta
08" aufsetzt und dafür Unterschriften
sammelt, ist kein Krimineller. Er gehört deshalb
auch nicht eingesperrt. Und so ist es gut, dass
das Nobelpreiskomitee die chinesische Regierung
an diese Tatsachen erinnert.
Eine andere Frage ist allerdings, ob das, was Liu
Xiaobo für China will, tatsächlich auch dem
Frieden dient. Abstrakt gesehen ist die
Einführung der Demokratie in China, wie Liu sie
in seiner "Charta 08" fordert, eine
gute Sache. Nur: Betrachten wir einmal die
Länder, die vergleichbare Probleme wie China
haben und die man in den letzten Jahren
versuchte, nach westlichem Vorbild und mit
massiver westlicher Unterstützung zu
demokratisieren ... weiter |
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| 21.09.2010 |
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Bertelsmanns
journalistischer Brückenkopf
oder:
Was afrikanische Journalisten wirklich
brauchen |
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An Andreas Grafemeyer / Leiter
Medien- und Wirtschaftsinformation
An Bertelsmann Pressereferat / Frau Simone
Fratcza
Europas größter Medienkonzern
Bertelsmann will mit einer
Online-Journalistenschule Reportern im Ausland
helfen, die unter Zensur und Verfolgung arbeiten
müssen. Zunächst sollen jedes Jahr 20
Berichterstatter über das Netz und mit Seminaren
in Deutschland ausgebildet werden. Die "International Academy of
Journalism" soll
keine Anfänger ausbilden, sondern gezielt
Multiplikatoren fördern, die bereits
herausragen. Sie sei als "Brückenkopf des
professionellen Journalismus" gedacht.
Eine der einflußreichsten Stiftungen der Welt
richtet also einen neuen "Brückenkopf"
der Nordwelt vor allem auch in der Südwelt ein.
Was für ein professioneller Journalismus wird
aber in der Südwelt gebraucht?
Im Juli 1997 organiserten das Londoner
"Panos-Institut" und die
"Panafrikanische Nachrichtenagentur" im
westafrikanischen Dakar ein Seminar mit dem
Titel: "Das Internet Eine Gelegenheit
für die Medien in Afrika?" Als
Chefredakteur der in Zimbabwe beheimateten
Trainings- & Audio-Produktion "Radio
Bridge Overseas" half ich beim Entwurf der
entscheidenden Dakar-Resolution, die u.a. festlegte:
"Wir unterstützen und ermutigen Erscheinen
und Entwicklung des Internet in Afrika als ein
Medium frei von Regierungseinwirkung und
-kontrolle im Zusammenhang mit einer
pluralistischen und freien Presse ..."
Was danach passierte: Internationale Stiftungen
und Nichtregierungsorganisationen begannen, die
Agenda afrikanischer Journalisten zu diktieren.
Diese ergriffen selten die Gelegenheit, die ihnen
das Internet bietet, nämlich der Welt ihre
eigenen Geschichten aus ihrer eigenen Perspektive
zu erzählen. Stattdessen arbeiten sie
ununterbrochen Themenlisten ab, deren Inhalte
offensichtlich von jenen wohlmeinenden
ausländischen Sponsoren vorgegeben sind:
AIDS/HIV Menschenrechte Wahlen
Rechtsbelehrung
Regierungsbeobachtung Zivilgesellschaft
Umwelt Nachhhaltige Entwicklung
Frauen- & Kinder-Probleme
Berichterstattung zur im Norden wahrgenommenen
Nachrichtenlage.
"Die Tragödie ist, dass sich die
Kommunikation ausweitet, aber der Dialog
schrumpft." Der bekannte kenianische
Wissenschaftler, Ali Mazrui, bemerkte dies
erstmals als Gastgeber der BBC-Fernsehserie
"Die Afrikaner". Professor Mazrui
berührte damit eine der am meisten
unterschätzten Sperren für Gleichheit zwischen
Nord und Süd, das Maß für selbstbestimmten
Ausdruck. Der daraus resultierende Mangel an
Verständigung, so der ehemalige
UN-Generalsekretär Boutros Boutros Ghali, stelle
die größte Gefährdung für die Welt-Sicherheit
dar.
Die Bertelsmann-Initiative, so ist abzusehen,
will und kann dem Süden nur eine nach wie vor
fremdbestimmte Stimme geben. Daß es anders geht,
sogar ohne großen Aufwand, haben wir bei
"Radio Bridge Overseas" vorgemacht. Als
das vor Ort in Zimbabwe politisch nicht mehr
möglich war, zog die "RBO-Gebrauchsanweisung für
Stimmen des Südens" komplett um ins Internet.
"Ich bin schon da!" sagte der Igel zum
Hasen. In Afrika sind Hasen-Geschichten auch
beliebt, aber da würde der Hase den Igel
schliesslich mit dem Geldsack ködern.
P.S. In der Hoffnung auf feedback wird dieser
Meinungsbeitrag online in der RBO-Meckerecke
veröffentlicht. |
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| 19.08.2010 |
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REAKTION
1
Subject: Ihre Mail an NDR Info
Date: 18.08.2010 11:24:24 Mitteleuropäische
Sommerzeit
From: s.roocks@ndr.de
Reply To:
To: radiobridge@aol.com
Sehr geehrter Herr Schmidt,
vielen Dank für Ihre Mail, in der Sie monieren,
dass NDR Info für die Spendenaufrufe von
Flutopfern in Pakistan auf seine Internetseiten
verweist. Sie schlagen einen stündlichen
Sendeplatz für die Nennung der Konten vor.
Leider ist es uns jedoch nicht möglich, diese
Informationen im laufenden Programm
auszustrahlen. Ein Blick auf die lange im
Internet verfügbare Liste zeigt Ihnen, weshalb:
es sind insgesamt 20 Spendenorganisationen, deren
Namen, Kontonummern und Bankleitzahlen genannt
werden müssten.
NDR Info möchte keine davon bevorzugen. Die
Nennung aller wiederum würde uns in unserer
Berichterstattung wesentlich einschränken.
Wir bitten um Ihr Verständnis
und grüßen Sie freundlich!
i. A. Sandra Roocks
Renate Genz-Kreher
NDR Info
---------------------------
Tel.: 040/4156-2788
Fax: 040/4156-3486
www.ndrinfo.de
P.S. Sie finden die Spendenkonten auch im
Videotext im NDR Fernsehen auf Tafel 571.
RBO-Meckerecken-Nachschlag
Hallo!
die Antwort war vorhersehbar und ist
deshalb ärgerlich. Solche Routine-Reaktion gab
es schon vor 40 Jahren zu meiner Zeit in einer
ARD-Nachrichten-Redaktion.
HALLO! Sie berichten täglich über die
lebensbedrohliche Not von 20 Millionen Menschen
in Pakistan, der Bundespräsident bittet Menschen
in Deutschland um Spenden, und Sie verweigern
kreatives Denken für Radio-Hörer, die
vielleicht nicht genau wissen, wie man ins
Internet oder auf eine Videotext-Seite gelangt,
aber gerne ihr Scherflein abliefern würden? Das
sind ganz oft gerade jene Menschen, die dankbar
für in ihrer Zeit noch gesicherte
Altersversorgung sind und bereit wären, davon
etwas abzugeben.
In der ARD-Tagesschau wird das Sammelkonto einer
Vereinigung seriöser Helferorganisationen zum
Mitschreiben gezeigt, in den ZDF-Nachrichten die
Telefonnummer dieser Gruppe, SAT1 blendet bei der
Übertragung eines Champions-League-Spiels eine
Spenden-Hotline als Laufband ein. Aber Sie
schreiben: Leider ist es uns
nicht
möglich, diese Informationen im laufenden
Programm auszustrahlen.
Es ist Ihnen jedoch möglich, und zwar auf allen
Hörfunksendern des NDR, den ganzen Tag über
Eigenwerbung auszustrahlen, die den Hörern sagen
soll, wie wichtig z.B. das
Auslandskorrespondenten-Netz der ARD ist. Ein
Gedanke zur Güte: Für eine Weile ersetzen sie
diese Jingles mit einem Aufruf zur Spende für
die Flutopfer in Pakistan, da wäre sicherlich
Platz für Konto-Nummern zum Mitschreiben.
Es grüsst der Hörer KJS
P.S. Dieser Dialog wird nun veröffentlicht in
der Mecker-Ecke von Radio Bridge
Overseas: www.radiobridge.net/corner.html |
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| 11.08.2010 |
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Ungefähr sieben
Kunden vor mir in der Schlange. Vertreibe mir die
Zeit durch Blättern in Mobil,
Magazin der Deutschen Bahn. Da scheint die Welt
in Ordnung.
Nur der rechte Schalter bedient, der linke mit
Papp-Werbung vollgestellt, dahinter jemand, der
nur herumzusitzen scheint. Falsch, er beobachtet
die Kollegin, die er offenbar bei der
Einarbeitung unterstützen soll.
Ich bin dran: Einmal 2. Klasse am 28. August von
Nienburg nach Berlin-Schönefeld, bitte. Ich
handle im Auftrag der Tochter in London, die mir
per SMS das Ergebnis ihrer Internet-Recherche
durchgegeben hat: Abfahrt: 10:47 Uhr, Ankunft
14:03 Uhr. Das gebe ich der jungen Frau hinterm
Schalter als Anhalt bekannt. Frage von ihrer
Aufsicht aus dem Hintergrund:
Schönefeld-Flughafen? Danke! Guter Hinweis für
die Auszubildende.
Sie: Bestätigt die Zeiten. Kostet 70(nochwas)
, kann Ihnen aber für das Datum einen
Sparpreis anbieten: 54(nochwas) . Ich:
Meine Tochter sagte was von 49 ? Sie: Ja,
aber nur draussen am Automaten.
Die 5 will ich der Tochter sparen. Mache
mich am Automaten zu schaffen. Alles klappt am
Touch-Screen, und zu meiner Überraschung erfahre
ich, dass für 49 sogar ein Ticket 1.
Klasse drin ist. Denke, das sollten die
Schalter-Kollegen wissen.
Keine gute Idee! Der Aufsichtführende glaubt mir
erst einmal nicht, da zeige ich ihm das
ausgedruckte Ticket: 49 , 1. Klasse, 2.
Klasse hätte am Automaten noch mal 10
weniger gekostet.
Bei uns am Schalter kosten 1. Und 2. Klasse auch
dasselbe, sagt der Aufsichtführende, nur eben
teurer. Haben Sie mir aber nicht gesagt, sage
ich. Sie haben ja nicht nach einem 1.
Klasse-Ticket gefragt, sagt er und wird immer
unwirscher. Sie haben sich ja im Internet
informiert, da hätten Sie das lesen können.
Ich: Und wer sich nicht im Internet informiert,
erfährt das nicht bei Ihnen am Schalter?
Neue Argumentationslinie des Aufsichtführenden:
Wir sehen hier drin nicht, was da für Angebote
am Automat gemacht werden. Wenn da Kontingente
frei sind, werden die aktualisiert, für die
Automaten und fürs Internet. Ich: Das läuft
vollkommen getrennt? 50 Meter weiter kriegt man
am Automaten etwas, wovon Sie hier gar nichts
wissen?
Neue Argumentationslinie des Aufsichtführenden:
Wir haben hier gerade eine Betriebsstörung beim
Computer
Arme Auszubildende!
REAKTION 1
Subject: Service der Deutschen Bahn
Date: 16.08.2010 09:59:22 Mitteleuropäische
Sommerzeit
From: kundendialog@bahn.de
Reply To:
To: radiobridge@aol.com Ihre Nachricht vom: 13.
August 2010
Unser Zeichen: 1-4315302803
Sehr geehrter Herr Schmidt,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Wir freuen uns, dass Sie sich bei Ihrer
Reiseplanung für die Bahn als umweltfreundliches
Verkehrsmittel entschieden haben. Umso mehr tut
es uns leid, dass die Buchung im Reisezentrum
nicht so verlaufen ist, wie Sie es erwarten
durften.
Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der
Bahn erwarten wir, dass sie sich gegenüber
unseren Kunden korrekt verhalten. Es tut uns
außerordentlich leid, dass es nach Ihrer
Wahrnehmung nicht so gewesen ist, und wir
entschuldigen uns dafür in aller Form bei Ihnen.
Ihr Schreiben haben wir zur Information und für
weitere Maßnahmen an die zuständige
Fachabteilung weitergeleitet.
Wir freuen uns, Sie wieder als Gast begrüßen zu
dürfen.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Maren Reinsch
Leiterin Kundendialog
RBO-Meckerecken-Nachschlag
Liebe Frau Reinsch,
das Formschreiben Entschuldigung ist
eingegangen (und in der RBO-Meckerecke
veröffentlicht), die Weitergabe an die
zuständige Fachabteilung wurde zur Kenntnis
genommen. Doch um korrektes Verhalten von
DB-Reisezentrum-Mitarbeitern geht es wohl
weniger, vielmehr um zweigleisige
DB-Vermarktungsstrategie, die vermutlich eben
auch Ihre Mitarbeiter frustriert. Sollte es so
sein, dass die DB tatsächlich ihre
Vorort-Mitarbeiter im Unklaren lässt, was sie
Automaten- oder Internet-Kunden anbietet, wäre
das eine nicht hinnehmbare Diskriminierung von
Bahnreisenden, die sich in die Schlange vor den
DB-Schaltern reihen, um das beste DB-Angebot zu
erhalten, und/oder keinen Zugang zum Internet
haben und sicherlich auch ein Grund für
DB-Mitarbeiter-Frustration. Um rasche Aufklärung
wird gebeten!
MfG, KJS
REAKTION 2
Subject: Service der Deutschen Bahn
Date: 19.08.2010 12:26:56 Mitteleuropäische
Sommerzeit
From: kundendialog@bahn.de
Reply To:
To: radiobridge@aol.com
Ihre Nachricht vom: 17. August 2010
Unser Zeichen: 1-4334085974
Sehr geehrter Herr Schmidt,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Wir bedauern es außerordentlich, dass Sie mit
unserer Antwort 16.08.2010 nicht zufrieden sind.
Am Automaten und im Internet können unsere
Kunden schnell und ohne Beratung durch unsere
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Fahrkarten
buchen. Einige Angebote können wir deshalb etwas
günstiger anbieten. Dazu zählen zum Beispiel
Reservierungen und Sparpreise.
Umfassend und individuell beraten werden Sie von
unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den
Verkaufsstellen. Hier erhalten Sie diese Angebote
zum Standardpreis.
Es freut uns, wenn Sie sich auch künftig an uns
wenden. Wir sind rund um die Uhr für Sie da und
sind für die Hinweise unserer Kunden dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Maren Reinsch
Leiterin Kundendialog |
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30.07.2009
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Sehr geehrter
Herr Kleber,
hier kommen nach Anschauen der ersten Folge ein
paar Anmerkungen:
Einer Ihrer wichtigsten Gesprächspartner (und
plötzlicher Befürworter atomarer Abrüstung)
ist Henry Kissinger. Bei Recherchen zu meinem
Multimedia-Projekt "TAZARA - mit der
Eisenbahn durch die Weltgeschichte"
(www.radiobridge.net) ist mir Henry Kissinger
nicht als demokratischer Verfechter der Politik
mehrerer U.S.-Administrationen aufgefallen (oder
gar der Interessen der amerikanischen
Bevölkerung), sondern als unerschütterlicher
Lobbyist des U.S.-amerikanischen
Industrie-Komplexes, hier insbesondere der
internationalen Politik, wie sie seit Mitte der
Fünfziger Jahre durch ein Rockefeller-bestimmtes
Kartell vorbereitet und mit Hilfe diverser
Administrationen, in denen Kissinger an
entscheidenden Stellen wirkte, durchgesetzt
wurde.
Vermutlich kennen Sie die am 9. April 2004 bei
ARTE ausgestrahlte Dokumentation "ANGEKLAGT:
HENRY KISSINGER". Deren Kernaussage ist:
"Legte man an ihn dieselben Maßstäbe wie
heute an einen Milosevich oder einen Pinochet,
dann wäre auch Kissinger vor ein internationales
Tribunal zu laden".
Sie präsentieren einen angeblich zum Paulus
gewandelten Saulus, der - so fürchte ich - trotz
seines hohen Alters noch immer der Stimme seines
Herrn folgt.
Somit ergäbe sich die, bei Ihnen in den
nächsten beiden Folgen hoffentlich noch
vorkommende Frage, welches Interesse verfolgt der
miltärisch-industrielle Komplex der U.S.A. mit
der neuen Parole, die der von diesem Komplex
durchaus unterstützte neue U.S.-Präsident (und
mit ihm nun auch der alte Haudegen Kissinger)
ausgegeben hat: "Weg mit den
Atom-Waffen"?
Könnte es sein, daß dann z.B. wieder das
ungenierte Führen konventioneller Kriege, etwa
zur Kontrolle von Rohstoff-Quellen oder zur
Niederschlagung von Aufruhr in der Südwelt,
möglich wäre?
Werden wir also in den nächsten beiden Folgen
Antwort auf folgende Schlüsselfragen erhalten:
Wie und durch wen wurde mit der Bombe verdient?
Wie und durch wen wird ohne die Bombe verdient
werden?
Vielleicht wäre es eine gute Idee, auf der
ZDF-page zu Ihrer Doku-Reihe dazu ein
öffentliches Debatten-Forum anzulegen! Bis dahin
warte ich in meiner Mecker-Ecke auf Antwort:
www.radiobridge.net/corner.html
Es grüßt Klaus Jürgen Schmidt
Reaktion 1:
31.07.2009
Sehr geehrter Herr Schmidt,
vielen Dank für Ihre E-Mail an das ZDF und Ihre
intensive Auseinandersetzung mit unserer
Dokumentation "Die Bombe".
Ihre kritischen Anmerkungen zum Thema und zur
Themenaufbereitung haben wir der zuständigen
Redaktion unseres Hauses zur Kenntnis gebracht.
Dort werden sie in der internen
Auseinandersetzung mit unserem Programmangebot
bzw. im Rahmen unserer Nachbesprechungen zu den
Sendungen zusammen mit anderen
Zuschauerreaktionen berücksichtigt. Ihre
Ausführungen fließen darüber hinaus in unsere
hausinterne Auswertung ein und bilden somit einen
wichtigen Hinweis darauf, welche Resonanz unsere
Programmarbeit beim Zuschauer findet.
Mit freundlichen Grüßen
Petra Leist
ZDF, Zuschauerredaktion |
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01.07.2009
Sehr geehrter Herr Edathy,
Ihrem Mitbewerber, Herrn Wuttke, schickte ich
kürzlich folgende mail:
Sehr geehrter Herr Wuttke,
ich bekam von Ihnen per Postwurfkarte gute
Urlaubswünsche ins Haus. Jetzt bekommen Sie von
mir ein paar Gedanken zu öffentlich
wahrgenommener Unionspolitik, die mir den Urlaub
versauern könnten:
1. höre ich: obwohl Überhangmandate für
verfassungswidrig erklärt wurden, möchte Ihre
Partei den vorgegebenen Zeitrahmen zur
Abschaffung ausnutzen, um die alte Regelung für
die kommende Bundestagswahl beizubehalten.
2. lese ich: hat die vereinigte Union an diesem
Wochenende ihr Wahlprogramm schon 'mal
"Regierungsprogramm" genannt!
Ich schaue nach Teheran und frage mich, wie
Berliner Politikmacher für dort Demokratie
einfordern können, ohne zu merken, wie
undemokratisch sie selber agieren.
Schönen Urlaub wünscht KJS
29.06.09 über mail-Formular
http://www.wuttke09.de/
Schaumburger Bundestagskandidat Christopher
Wuttke
Nun gibt es Anlass, auch Ihnen, Herr Edathy,
folgende Frage zu stellen:
Wenn es richtig ist, was aus der SPD-Spitze
berichtet wird, daß die Sozialdemokraten
"selbstverständlich vertrags- und
koalitionstreu" sind, wie definieren Sie
dann bei Ihrem Abstimmungsverhalten an diesem
Freitag "Verfassungstreue"?
Es grüßt Klaus Jürgen Schmidt
ANTWORT 1 (Wuttke):
Sehr geehrter Herr Schmidt,
vielen Dank für Ihre Mail. Ich war auch
einigermaßen überrascht über den Begriff
des Regierungsprogramms. Ob aus dem Wahlprogramm
ein Regierungsprogramm wird, liegt an uns
Wählern. Dieser Entscheidung sollte man nicht
vorgreifen, wenn gleich ich der Wortwahl keine
besonders große Bedeutung beimesse.
Als Nichtmitglied des Deutschen Bundestages kann
ich leider nicht bewerten, inwiefern eine
Abschaffung der Überhangmandate vor der
Bundestagswahl durchführbar ist oder
nicht, deshalb halte ich mich an dieser
Stelle zurück. Grundsätzlich bin ich für jede
Art von Verbesserung an unserem
Wahlverfahren, die zu einer höheren Transparenz
führen würde.
Ich wünsche Ihnen erneut eine schöne
Ferienzeit.
Mit freundlichen Grüßen,
Christopher Wuttke
ANTWORT 2 (Edathy):
Rehburg, 30. August 2009
Sehr geehrter Herr Schmidt,
bezüglich Ihrer Frage ("Wenn es richtig
ist, was aus der SPD-Spitze berichtet wird, daß
die Sozialdemokraten "selbstverständlich
vertrags- und koalitionstreu" sind, wie
definieren Sie dann bei Ihrem
Abstimmungsverhalten an diesem Freitag
"Verfassungstreue"?") folgende
Anmerkungen:
1) Sie beziehen sich auf ein Urteil des
Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahr 2008. In
diesem Urteil hat das Gericht das Entstehen
sogenannter Überhangmandate (eine Partei erzielt
in einem Bundesland mehr Mandate direkt als sie
nach dem jeweiligen Zweitstimmenergebnis erhalten
würde) bei Bundestagswahlen für
verfassungswidrig erklärt.
2) Leider hat das Gericht für die Neuregelung
eine Frist bis zum Jahr 2011, d.h. NACH der
anstehenden Wahl gesetzt.
3) Die SPD hat CDU und CSU eine Neuregelung noch
vor der Bundestagswahl am 27. September 2009
vorgeschlagen. Dies haben CDU und CSU abgelehnt -
offenkundig, da die Union von der bisherigen
Regelung zu profitieren hofft. Die bisherige
Regelung wäre für die anstehende Bundestagswahl
wegen der vom Bundesverfassungsgericht gesetzten
Frist verfassungsgemäß, sie ist aber
problematisch, da das Zweitstimmenergebnis evtl.
verzerrt werden könnte.
4) Da - wie in jedem Koalitonsvertrag - auch für
die große Koalition gilt, dass Entscheidungen
nur gemeinsam von den Koalitionsfraktionen
getroffen werden und zudem selbst ein
Bundestagsbeschluss gegen die Stimmen von CDU und
CSU dazu geführt hätte, dass im
Vermittlungsausschuss durch Vertagen der
Abstimmung dieser Beschluss keine Rechtskraft
mehr vor der anstehenden Bundestagswahl erlangt
hätte, hat die SPD auf ein Abweichen vom
Koalitionsvertrag in dieser Frage verzichtet.
Manchmal, Herr Schmidt, sind die Dinge ein wenig
differenzierter zu betrachten, als manche Frage
nahelegen.
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Edathy, MdB
Sebastian Edathy
Mitglied des Deutschen Bundestages
Vorsitzender des Innenausschusses
Abgeordneter für den Wahlkreis
Nienburg-Schaumburg
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon (49) 30 227 75754
Telefax (49) 30 227 76530
Email: edathy@edathy.de
Internet: www.edathy.de
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31.07.2007

An TT-Anchor-Woman
Frau Caren Miosga
Betr.: Tagesthemen-Korrespondent auf der Suche
nach einem Mittagessen im Gazasteifen /
30.07.2007
Wir hatten schon Sorge, dass Ihr Kollege von
diesen Hamas-Palästinensern um sein
wohlverdientes Mittagessen betrogen wird. Eine
ganze Busladung von Journalisten, so erfuhren wir
von ihm, habe sich auf die Suche nach diesem
Mittagessen begeben. Aber sie mussten ihren
Gastgeber erst auf einem Balkon besichtigen und
sich später von ihm erst noch eine Rede
anhören, bevor sie ihren Appetit stillen konnten
keinesfalls auf mehr Wissen das
scheint irgendwie verdorben bei dieser
Palästinenser-Art. Wir hoffen, dass nach der
Kopfverwirrung nicht auch noch eine
Magenverstimmung als Folge des Mittagessens
eingetreten ist. Leider erfuhren wir nicht, was
gereicht wurde. Es wäre nett, wenn die Redaktion
diese Information bei ihrem Korrespondenten
anmahnen würde.
Klaus Jürgen Schmidt
für die "Meckerecke"
von Radio Bridge Overseas
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An die Redaktion
"Tagesgespräch" / WDR 5
23. Juli 2007
Thomas Nehls (ARD-Hauptstadt-Korrespondent), der
nach eigenen Angaben Afghanistan stets im Gefolge
offizieller Delegationen kennenlernte (!), hat
einer Anruferin (und damit Ihren Hörern) in
Unkenntnis tatsächlicher Zusammenhänge eine
falsche Auskunft gegeben. Richtig ist: in
Afghanistan gibt es kein Erdöl, das Land ist
aber strategisch wichtiges Gelände für
Transportwege für Energielieferungen aus dem
Kaspischen Raum. Insofern geht es eben doch ganz
wesentlich um Öl! Dies wird in der Anlage
dokumentiert durch den Auszug einer Rede des
US-Kongress-Abgeordneten Ron Paul vom 24.01.2002,
in dem das Interesse amerikanischer Ölkonzerne
und der für sie in der US-Administration
tätigen Lobbyisten an seinerzeit gescheiterten
Vertragsverhandlungen mit den Taliban
dokumentiert wird. Ich denke, Herr Nehls sollte
sich dazu äussern. |
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http://www.house.gov/paul/congrec/congrec2002/cr012402.htm
Congressman Ron Paul
January 24, 2002, in the House of Representatives
... The real reason for our presence in the
PersianGulf, as well as our eagerness to assist
in building a new Afghan government under UN
authority, should be apparent to us all.
Stewart Eizenstat, Undersecretary of Economics,
Business, and Agricultural Affairs for the
previous administration, succinctly stated U.S.
policy for Afghanistan, testifying before the
Senate Foreign Relations "Trade"
Subcommittee on October 13, 1997:
[One of] "Five main foreign policy interests
in the Caspian region [is] continued support for
U.S. companies" [and] "the least
progress has been made in Afghanistan, where gas
and oilpipeline proposals designed to carry
central Asian energy to world markets have been
delayed indefinitely pending establishment of a
broad-based multi-ethnic government."
This was a rather blunt acknowledgment of our
intentions.
It is apparent that our policy has not changed
with this administration. Our new special envoy
to Afghanistan, Zalmay Khalilzad, was at one time
a lobbyist for the Taliban and worked for Unocal
- the American oil company seeking rights to
build oil and gas pipelines through northern
Afghanistan. During his stint as a lobbyist, he
urged approval of the Taliban and defended them
in the U.S. press. He now, of course, sings a
different tune with respect to the Taliban, but I
am sure his views on the pipeline by U.S.
companies have not changed.
Born in Afghanistan, Khalilzad is a controversial
figure, to say the least, due to his close
relationship with the oil industry and previously
with the Taliban. His appointment to the National
Security Council very conveniently did not
require confirmation by the Senate. Khalilzad
also is a close ally of the Secretary of Defense,
Paul Wolfowitz, in promoting early and swift
military action against Iraq.
The point being, of course, that it may be good
to have a new Afghan government, but the question
is whether that is our responsibility and whether
we should be doing it under the constraints of
our Constitution. There's a real question of
whether it will serve our best interests in the
long-term. ... |
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Fan-Seite bei "Walnuss &
Astoria": ÜberALL ist Dolldorf |
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| watch - ansehen
"Buten &
Binnen" -
TV-Regionalmagazin Radio Bremen /
ARD - Germany (auf
"youtube") |
22.05.2007 - zdf-heute: Polizei
nimmt Geruchsproben von G8-Gegnern
23 May 2007 -
bbc: Germany adopts Stasi scent tactic
In Zeiten, in
denen der Da Vinci-Code geknackt ist,
sollte es kein Geheimnis bleiben, dass
"G 8" der Code für die letzte
Abwehr des Nordens vor den
Menschen-Fluten aus der Südwelt ist
"The Last Stand", wie
wir Western-Freunde zu sagen pflegen
oder: "Der Damm der
Heiligen"!
In
times when the Da Vinci-Code has been
cracked, it should not be any longer a
secret that "G 8" is the code
for the last effort to protect the North
against human floods from the South
"The Last Stand" as we
friends of Western movies use to call it
or: Heiligendamm "The
Dam of the Saints"!
Nun sind wir Anhänger endgültiger
Sicherheit natürlich mehr oder weniger
auf "Do it yourself" angewiesen
und deshalb schlage ich vor, in
schwierigen Lebensfragen gelegentlich
praktische Lösungen aus dem Baumarkt
vorzustellen.
To
achieve the desired complete security, us
common people will have to rely on
"DIY".
In my experience, solutions to complex
matters of life or death can best be
resolved with a trip to your local
DIY-store.
HEUTE: Mein "Heiligendamm"
im eigenen Garten
TODAY:
BUILD YOUR OWN "G 8-VENUE"
Wir besorgen
uns da, wo es "auf alles 20 %"
gibt:
- 1 Komposter, 100x100x80 cm,
Streckmetall, feuerverzinkt, Stecksystem
Der Aufbau kann durch eine Person
erfolgen, Arbeitshandschuhe schützen vor
gemeinen Metallsplittern
- 2 Einweckgläser, immer mal
wieder im Ramschangebot
- 2 Staubtücher, s.o.
Procure:
1. One wireframed composter, 100x100x80
cm, galvanized, tool-less fixing system
can be erected by a single person without
specialist tools (note: builders gloves
will protect from minor injuries through
metal shavings)
2. Two sealable glass jars, look for
discount offers
3. Two dust cloths, see above.
Aus den 4
Steckgittern entsteht in unserem Garten
unser kleines Abbild von Heiligendamms
"Last Stand", mit uns auf einem
Hocker im Mittelpunkt, auf dem bei
Abwesenheit ein Einweckglas mit einer
persönlichen Geruchsprobe zu
positionieren ist.
Assemble
the 4 fence panels into a square
enclosure thereby creating in your back
yard a mini-representation of the
G8-VENUE. Position yourself in the centre
of the cage. When absent leave a glass
jar with your personal scent-sample.
Diese wird mit
Hilfe eines Staubtuches der linken
Achselhöhle entnommen (einmaliges,
intimes, mindestens 10 Minuten langes
Tragen). Eine Parallel-Probe wird
gleichzeitig der rechten Achselhöhle
entnommen und im zweiten Einweckglas bei
der lokalen Polizeistation vorsorglich
deponiert. Beide Gläser sind mit allen
polizeilich erforderlichen Personaldaten
dauerhaft zu beschriften.
This
must be harvested from under your left
armpit by means of 1 dust cloth to remain
in contact with your skin for at least 10
minutes. The second glass jar containing
a further scent sample taken from under
your right armpit should be deposited as
a precaution with your local police
station. Both jars are to be permanently
labeled with all your personal data.
Danke für Ihre
Aufmerksamkeit! Über die
Weiterverbreitung der Idee würde ich
mich freuen!
Mit freundlichem Gruss, Ihr Klaus Jürgen Schmidt
Thank
you for your attention! I would
appreciate the dissemination of this
idea!
Yours sincerely, Klaus Juergen Schmidt
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To the
Minister of Interior, German Federal State of
Lower Saxony, Mr. Uwe Schuenemann
Dear Sir,
According to press reports, the recent compromise
to decide about a common policy with regard to
the naturalization of foreigners in Germany has
been commented by you with these words: "The
key is one standard across all of the federal
states". However, the Nienburg-based daily
"DIE HARKE" wrote on 6.5.06:
"Verification may take place in an oral or
written examination, in active participation or
in a role-play. This is what the
minister-conference decided. At the end, says
Schuenemann, this question will be dealt with by
the federal states. 'There is some room to play
with'."
On behalf of RBO's "Grumbler's Corner",
I would like to put forward this question:
Shall we now see the emergence of Germans with
different qualifications examined by regional
"German-Makers" who - as controlers of
an oral or a written examination, of an active
participation or of a role-play - will be allowed
to make use of "some room to play
with"? |
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| Warum
wir es für eine gute Idee hielten, ihn |
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nach der künftigen
Arbeit von "Deutschmachern" in
den 16 deutschen Bundesländen zu fragen. |
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An den Innenminister des
Bundeslandes Niedersachsen, Uwe Schünemann
Sehr geehrter Herr Innenminister Schünemann,
laut Presseveröffentlichungen haben Sie den
Einbürgerungskompromiss mit der Bemerkung
kommentiert: "Bundesweite Standards sind der
Schlüssel".
Die in Nienburg an der Weser erscheinende
Tageszeitung DIE HARKE schreibt am 6.5.06 aber
auch: "Die Überprüfung könne durch eine
schriftliche oder mündliche Prüfung, aktive
Teilnahme oder Rollenspiele erfolgen, heisst es
im Beschluss der Innenministerkonferenz.
Letztlich, sagt Schünemann, bleibe diese Frage
den Ländern überlassen. 'Da gibt es einigen
Spielraum'."
Für die "Mecker-Ecke" von Radio Bridge
Overseas frage ich:
Werden jetzt im Dienste unterschiedlicher
Bundesländer Deutsche mit unterschiedlicher
Qualifikation gemacht, weil die 'Deutschmacher' -
also Prüfer bei Rollenspielen, bei mündlichen
oder schriftlichen Prüfungen "einigen
Spielraum" nutzen können? |
| |
DIE ANTWORT AUS DEM
NIEDERSÄCHSISCHEN INNENMINISTERIUM
Thema: Ihre Anfrage an Minister Schünemann
Datum: 17.05.2006 18:20:36 Westeuropäische
Normalzeit
Von: Walter.Hohmann@mi.niedersachsen.de
An: Radiobridge@aol.com
Sehr geehrter Herr Schmidt,
Ihre Mail hat Herrn Minister Schünemann
vorgelegen. Er hat mich gebeten, Ihnen zu
antworten. Die Innenministerkonferenz hat am
05.05.2006 beschlossen, dass für
Einbürgerungswillige in allen Ländern
Einbürgerungskurse mit bundeseinheitlichen
Standards und Inhalten angeboten und in eigener
Verantwortung durchgeführt werden sollen. Das
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
soll nun ein Konzept für die Einbürgerungskurse
sowie für eine Einbürgerungsfibel und die
Standards für Nachweismodalitäten erarbeiten.
Es wird sich also erst noch ergeben, welche
Prüfverfahren (Nachweismodalitäten)
vorgeschlagen werden. Danach wird dann in den
Ländern entschieden, wie das Verfahren konkret
auszugestalten ist. Ziel dieser Beschlüsse ist
es, eine einheitliche Entscheidungspraxis in
allen Ländern zu erreichen.
Mit freundlichem Gruß
Dr. Hohmann |
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Reporters
Without Borders accuses the
Internets biggest search-engine,
Google, of hypocrisy for its
plan to launch a censured version of its
product in China, meaning that the
countrys Internet users would only
be able to look up material approved of
by the government ... click left for more |
Reporter ohne Grenzen
hat die jüngsten Pläne von Google, eine
zensierte Version der Suchmaschine in
China einzuführen, scharf verurteilt.
Nutzer der neuen Seite
google.cn werden nur auf
Material zugreifen können, das von der
chinesischen Regierung freigegeben ist.
... rechts klicken, um mehr zu erfahren |
|
 |
GOOGLEs
RESPONSE
Date sent: Wed, 08 Feb 2006 16:59:48 -0800
From: "Google AdSense"
<adsense-support@google.com>
Subject: Re: [#46191545] cancellation of
agreement
Hello Klaus,
Thank you for your email. We are sorry to hear
that you would like to cancel your account.
Before you do so, please read our Google Blog
post regarding why providing the best search
experience possible to our Chinese users is
important to us at http://googleblog.blogspot.com/2006/01/google-in-china.html
We sincerely hope you will reconsider your
decision and stay with Google AdSense. We do
respect your final decision, and we thank you for
your feedback.
Regards,
Kassidee
Google AdSense Support
| Weshalb wir an |
 |
schrieben,
und worauf es noch immer keine Antwort
gibt. |
30.01.2006 - An Deutsche Welle / Deutsches
Programm - Chefredaktion & Hörerforum
Guten Morgen
aus Afrika!
Mein Name ist Klaus Jürgen Schmidt. Ich war 40
Jahre lang Rundfunkjournalist, davon 10 Jahre
Nachrichtenredakteur, seit 20 Jahren lebe und
arbeite ich in Afrika.
Im Zusammenhang mit der heute morgen im
Hörer-Forum erörterten Gefahr von Geiselnahme
in unsicheren Reisegebieten möchte ich auf die
Qualität der journalistischen Darstellung durch
Nachrichten- und Magazin-Redakteure der Deutschen
Welle eingehen.
Mir fällt auf, dass vor allem in Sachen Irak
gedanklich und sprachlich zu oft gängige
Vorurteile vermittelt werden. Nach der
Freilassung der im Irak entführten deutschen
Archäologin war in einer DW-Nachrichtensendung
davon die Rede, sie sei abgetaucht".
Gemeint war ihre Weigerung, sich unmittelbar
danach der Presse zu stellen. Das Wort
abgetaucht" hat in einer
Nachrichtensendung nichts zu suchen, es ist
wertebeladen und wird in der Regel zur
parteiischen Bezeichnung eines unehrenhaften
Verhaltens verwendet. Es gäbe zahlreiche weitere
Beispiele, die belegen können, dass in den
Nachrichten der Deutschen Welle auch in anderen
Zusammenhängen zunehmend sprachlich unklar oder
parteiisch, und damit unprofessionell gearbeitet
wird.
Zurück zur Porträtierung der Irak-Misere wie
wir sie aus der Gedanken- und Sprachwelt von
DW-Redakteuren mitgeteilt bekommen. Erneut wurde
heute morgen im Hörer-Forum kurz auf die dann
doch noch durch verschiedene Medien eingeholten
Stellungnahmen der deutschen Archäologin nach
ihrer Freilassung eingegangen. Ich habe mir die
Mühe gemacht, per Internet beim ZDF das
Transkript des so sehr irritierenden
TV-Interviews aufzurufen. Wer lesen kann,
erfährt daraus von der grossen Not einer Frau in
einem kulturellen Zwiespalt, der es schwerfällt,
ihre Emotionen zu kontrollieren und den Wust der
sie bedrängenden persönlichen Probleme zu
sortieren. Dankenswerterweise wurde in einer
DW-Presseschau die überwiegende Kritik deutscher
Zeitungskommentatoren zitiert, die auf das
Unvermögen der zuständigen ZDF-Redaktion
verwiesen, mit dem Material verantwortlich
umgegangen zu sein.
Im Studiogespräch heute morgen (zum nächsten
Schwerpunkt des Hörer-Forums) lenkte
Gedankenlosigkeit der beteiligten Redakteure
abermals Hörer auf vorgestanzte Urteilswege:
Nachdem der Bezug zu den beiden
Entführungsfällen mit Deutschen hergestellt
worden war, sagte einer der beiden in etwa:
Sie und ich würden es uns doch überlegen,
in den Irak zu reisen
"
Ihre Nachrichten und aktuellen Magazine haben
sowohl im Falle der Archäologin als auch im
Falle der beiden Ingenieure den Eindruck diverser
Quellen wiedergegeben, möglicherweise sei auch
Leichtsinn der Opfer selber oder ihrer
entsendenden Firma verantwortlich.
Wo bleibt die Herstellung des Zusammenhangs mit
anderen DW-Nachrichten? Informationen etwa über
das erklärte Interesse von Bundesregierung und
deutscher Wirtschaft, beim Verdienen am
Wiederaufbau des Irak dabei zu sein, natürlich
auch bei der Förderung sozialer und kultureller
Strukturen. Und ich erinnere mich an DW-Berichte
über Irak-Investitionsveranstaltungen und
einschlägige Messen in der Region - unter
staatlich geförderter deutscher Beteiligung.
Nicht gehört habe ich, dass Redakteure der
Deutschen Welle die grundsätzliche Frage
gestellt hätten, welche begleitenden Massnahmen
die Bundesregierung sowie die deutschen
Wirtschafts- und Hilfsverbände in die Wege
geleitet haben, damit deutsches und
kooperierendes irakisches Personal bei der
Umsetzung von Vorgaben aus unserem Land
geschützt arbeiten kann.
Vermischen Sie bitte nicht bei der Diskussion von
Entführungsproblemen den Sonderaspekt Irak mit
touristischen Exotik-Zielen. Und vergleichen Sie
einmal die Sprachfarbe Ihrer Nachrichten- und
Magazinbeiträge zu Entführungsschicksalen in
arabischen Krisengebieten, etwa im Falle einer
deutschen Archäologin ohne Lobby und im Falle
eines Ex-Staatssekretärs mit Lobby ...
Über Veröffentlichung und eine Stellungnahme
würde ich mich freuen.
Aus Harare grüsst KJS
 |
|
"Jyllands-Posten"
Muhammad cartoons controversy
Die Mohammed-Karikaturen in der
"Jyllands-Posten" |
| |
|
|
| The Jyllands-Posten Muhammad
cartoons controversy began after twelve
editorial cartoons depicting the Islamic
prophet Muhammad were published in the
Danish newspaper Jyllands-Posten on
September 30, 2005. Danish Muslim
organizations organised protests. As the
controversy has grown, some or all of the
cartoons have been reprinted in
newspapers in more than 30 other
countries, which eventually led to
significant unrest around the world,
particularly in Islamic countries where
the cartoons were seen as Islamophobic
... |
|
 |
get more information from: WIKIPEDIA - The
Free Encyclopadia
Das
Gesicht Mohammeds (dän.: Muhammeds
ansigt), in den deutschen Medien
fälschlicherweise mit Die
Gesichter Mohammeds übersetzt, ist
eine Serie von zwölf Karikaturen
verschiedener Künstler, die den
islamischen Religionsstifter Mohammed zum
Thema haben und diesen zum Teil auch
darstellen. Ihre Veröffentlichung am 30.
September 2005 in der dänischen
Tageszeitung Jyllands-Posten löste
weltweite Proteste muslimischer
Organisationen und andere Aktionen vom
Boykott dänischer Produkte bis hin zu
Gewaltakten aus. Dies führte weltweit zu
einer Diskussion über die Religions-,
Presse-, Kunst- und Meinungsfreiheit ...
mehr
Information von: WIKIPEDIA - Die Freie
Enzyklopädie |
| 22.12.2002 |
 |
Once
Americans go "wild" to
Africa
Wenn Amerikaner
"wild" nach Afrika
reisen |
|
| |
These
eyes look at you once you visit
the website of an organisation,
based in the U.S.A., which
reports with text & pictures
about "wild" travels of
young Americans to many exotic
parts of the world also to
Africa.
One of their targets: "Gabriel's
Lodge, Benguerra Island,
Portuguese Colony of
Mozambique" |
|

Diese Augen starren Dich an, wenn
Du die Website einer
amerikanischen Organisation
besuchst, auf der in Text &
Bildern von den
"wilden" Reisen junger
Amerikaner in viele Teile der
exotischen Welt berichtet wird u.a.
auch nach Afrika. RBO fand einen
Fotobericht vom Besuch in "Gabriel's
Lodge, Insel Benguerra,
Portugiesische Kolonie
Mozambik". |
| |
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|
Quote from the Website:
"The island is dotted
with local fishing villages. As
Mozambique is a Portuguese
colony, the sights and sounds are
quite unique to Africa."
Zitat von der Website:
"Auf der Insel gibt es
vereinzelte Fischerdörfer. Da
Mozambik eine portugiesische
Kolonie ist, sind Ansichten und
Geräusche einzigartig in
Afrika." |
| |
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|

l to r: Jon (team
leader), Ryan (local director),
Aaron (video guy), Zeegrrr
(SWILD) and Giles (crew)
NO REPLY YET!
However, they changed the text: |
|
RBO mailed the following
to this crew:
21.12.2002
Hi,
"As Mozambique is a
Portuguese colony, the sights and
sounds are quite unique to
Africa."
This is a quote from your
presentation at:
http://www.swild.com/scenes/mozambique.htm
So, your team was thinking all
the time they were in a
Portuguese colony whilst
travelling through Mocambique?
We hope, you guys in U.S.A. will
get a better idea about people
and their history, otherwise you
may mix up Iran with Iraq next
time when you travel
"wild".
Greetings |
| |
|
|
| "The
island is dotted with local
fishing villages. The sights and
sounds are quite unique to this
part of Africa." |
|
"Auf der Insel
gibt es vereinzelte
Fischerdörfer. Die Ansichten und
Geräusche sind einzigartig in
diesem Teil Afrikas." |
|
| |
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| |
Bier
trinken und damit die Umwelt
schützen - das will die
Krombacher Brauerei ihren Kunden
mit einer der umfangreichsten
Kampagnen in der deutschen
Werbungsgeschichte ermöglichen.
Das Unternehmen verpflichtete
sich, für jede verkaufte Kiste
Bier einen Quadratmeter Regenwald
zu bewahren - per Spende an den
WWF für ein Projekt in
Zentralafrika.
Ein Gericht in Siegen entschied
jedoch, die von RTL-Moderator
Günther Jauch moderierten
Werbespots schränkten die
"Entscheidungsfreiheit"
des Verbrauchers unzulässig ein,
weil sie ihn vor die Entscheidung
stellten, entweder
"Krombacher zu kaufen oder
den Schutz des Regenwalds zu
verweigern". Dies aber käme
einem unerlaubten
"moralischen Kaufzwang"
gleich.

Das Dzanga-Sangha-Projekt wurde
1988 auf der Grundlage einer
Übereinkunft zwischen dem WWF
(World Wildlife Fund), den USA
und der Regierung der
Zentralafrikanischen Republik ins
Leben gerufen und 1990
gegründet. Das Waldreservat ist
das einzige Schutzgebiet der
Region Zentralafrikas, das sich
zum Ziel setzt, den Schutz der
Waldfauna und der für den
Südwesten der
Zentralafrikanischen Republik
(ZAR) typischen Wald-Ökosysteme
mit den Bedürfnissen der
einheimischen Bevölkerung und
der nationalen Wirtschaft auf der
Basis einer nachhaltigen
Entwicklung zu vereinen.
Like tropical forests
everywhere, Dzanga-Sangha is
threatened by human activities.
Foreign timber and mining
concessions drain natural
resources from the region, while
the local people clear land for
agriculture and use the forest
for other basic needs. To protect
this ecosystem, the government of
C.A.R. established the
Dzanga-Ndoki National Park and
the Dzanga-Sangha Dense Forest
Reserve. The national park is
sheltered against all human
impacts, while the forest reserve
allows limited exploitation of
the local flora and fauna.
Dzanga-Sangha is an example of a
conservation effort designed to
preserve biodiversity by
enlisting local people as
partners in the management of a
protected area.
Frankfurt
a. M./Siegen, 26.06.2002
Die Krombacher Brauerei wird ihre
Werbekampagne, in der Günther
Jauch nicht nur für Bier,
sondern zugleich für den Schutz
des Regenwaldes wirbt,
fortsetzen. Das Landgericht
Siegen hat die Brauerei zwar
jetzt für einzelne TV-Spots
abgemahnt. Die Kampagne wurde
jedoch nicht grundsätzlich in
Frage gestellt. Bei der
Umweltstiftung WWF, die als
Kooperationspartner der Brauerei
die Naturschutzaktion umsetzt,
stieß das Urteil auf
Unverständnis.
|
|

Save one square meter of
rain forest with every crate of
beer you buy.
One of Germany's biggest
breweries, Krombacher, promised
to sponsor a project of WWF
Germany in Central Africa.
However, a German court decided
that the adverts, presented by
one of Germany's most prominent
TV-personalities, would force
consumers into an unjustified
moral decision, and that the
brewery's real provision to the
project's benefit would not be
transparent enough.

Going to
Dzanga-Sangha |
|
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21.04.02
The Story Behind Pictures From
Palestine
Die Geschichte von Bildern aus
Palästina |
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Radio
Bridge Overseas received from a source in
Africa a sequence of pictures which,
according to an accompanying text, are
supposed to show the execution of a
Palestinian suspect by Israeli law
enforcement agents. RBO is publishing
these pictures with the accompanying
original text (as it was transmitted).
RBO is asking:
- Who knows the original source?
- Who knows details of the event?
Radio Brücke Übersee (RBO) erhielt aus
afrikanischer Quelle eine Reihe von
Bildern, die nach einem Begleittext die
Hinrichtung eines palästinensischen
Verdächtigen durch israelische
Sicherheitskräfte zeigen sollen. RBO
veröffentlicht diese Bilder mit dem
begleitenden Original-Text und fragt:
- Wer kennt die Original-Quelle?
- Wer kennt Einzelheiten des Vorfalls? |
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"First
they arrest Moh'd Saleh, a
Plastinian aged 23. So far
nothing is wrong with the
picture."
"Zuerst nehmen sie Moh'd
Saleh, einen 23-jährigen
Palästinenser fest. Bis dahin
ist nichts falsch mit dem
Bild." |
|
"Then
they pin Moh'd on the floor
suspecting he had bombs attached
to him. Still nothing out of the
ordinary?"
"Danach pressen sie
Moh'd auf den Boden unter dem
Verdacht, eine Bombe an sich zu
haben. Immer noch nicht
Ungewöhnliches?" |
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"They
have him on the floor still, and
they try to question a second
Plastinian on the scence. They
seem to have definitly overpowerd
him and have full control over
the suitation."
"Sie haben ihn noch
immer auf dem Boden, und sie
versuchen, einen zweiten
Palästinenser zu befragen. Sie
haben ihn endgültig
überwältigt und kontrollieren
die Situation vollständig."

"The picture
speaks for itself !?!
The least you can while sitting
in the comfort of your home is
forward this file to as many
people as possible espically
westerns so they can have a
glimse of what Plastinians go
through!!"
"Das Bild spricht für
sich selbst!?!
Das Wenigste, das Sie tun können
von der Bequemlichkeit Ihres
Heimes aus, schicken Sie dieses
Dokument an möglichst viele
Menschen, vor allem im Westen,
damit sie eine Vorstellung davon
bekommen, was Palästinenser
durchmachen müssen." |
|
"That's
not enough? OK!! Now they have to
strip him to make sure he doesn't
really have any bombs on him. AS
we can see he is almost naked on
the floor, (at least they had the
decency to keep his underwear
on), he is obviously overpowerd
and unarmed, there is no sign of
a bomb or any resistant. So what
would a democratic country such
as Isreal, a county which claims
to respect human digintiy and
life do??? Take him to
prison??"
"Das ist noch nicht
genug? Okay!! Jetzt müssen sie
ihn entkleiden, um
sicherzustellen, dass er wirklich
keine Bombe bei sich hat. Wie wir
sehen können, ist er nahezu
nackt auf dem Boden (sie waren
wenigstens anständig genug, ihm
die Unterhose zu belassen). Er
ist offensichtlich überwältigt
und unbewaffnet, es gibt kein
Anzeichen für eine Bombe oder
irgendeinen Widerstand. So, was
würde ein demokratisches Land
wie Israel, das behauptet, Würde
und Leben von Menschen zu
respektiern, tun??? Ihn ins
Gefängnis bringen??"
contact immediately:
sofort informieren:
radiobridge@aol.com |
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| RESPONSE |
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Date: 21.04.02 14:34:06
(MEZ) - Mitteleurop. Sommerzeit
From: alquds@palestine-net.com
(Palestine-Net)
Reply-to:
alquds@palestine-net.com
(Palestine-Net)
To: Radiobridge@aol.com
Hello,
Those pictures were released
around 4 - 5 weeks ago,
apparently by an amateur video
for 2 people in a car who were
killed (as the Israelis claimed)
when their car bomb exploded. The
incident took place in mid March
in one of the villages on the
outskirts of Jerusalem. The
images were distributed
electronically and in some local
newspapers.
____________________
Palestine-Net |
Erster Hinweis der
Londoner Kollegen von
"Alquds" auf ein
Ereignis in einer Ortschaft
ausserhalb Jerusalems, bei dem
Mitte März zwei Insassen bei der
Explosion einer Bombe in ihrem
PKW getötet worden sein sollen;
Bilder in lokalen Zeitungen
veröffentlicht und elektronisch
verbreitet. |
| |
|
|
RESPONSE
|
 |
|
| |
Date: 21.04.02 18:08:28
(MEZ) - Mitteleurop. Sommerzeit
From: alquds@palestine-net.com
(Palestine-Net)
Reply-to:
alquds@palestine-net.com
(Palestine-Net)
To: Radiobridge@aol.com
In fact, we found the local
newspaper issue where some of the
photos were reproduced (Al-Quds,
issue # 11692, March 12, Page 3).
The news item quotes eyewitnesses
narrating the incident to AFP
(Agency France Press). The
location is "Beit
Hanina", a neighborhood
north of Jerusalem.
Please check with AFP for proper
reference.
____________________
Palestine-Net |
Zweiter Hinweis der
"Alquds"-Kollegen auf
Angaben in der eigenen Zeitung
vom 12. März 2002, die sich auf
eine Berichterstattung der
französischen Nachrichtenagentur
AFP und auf Aussagen von
Augenzeugen des Vorfalls in der
Ortschaft "Beit Hanina"
nördlich von Jerusalem stützte. |
| |
Thanks to
"Alquds", Radio Bridge
Overseas found the following
sources:
Dank "Alquds"
hat Radio Bridge Overseas
folgende Quellen gefunden: |
| |
SOURCE
|
|
 |
| |
|
As Safir / Agence France
Presse
Palestinian shot dead Friday by
police was executed after arrest:
witnesses
March 10, 2002, 08:46 PM |
| |
|
|
SOURCE
|
|
 |
| |
|
The killing of Mohammed
Salah by Israeli police on 8
March 2002
The
following material relates to the
extrajudicial killing of
Palestinian Mahmoud Salah by a
Israeli Border Police unit, on
Friday 8 March 2002, in Beit
Hanina, Jerusalem.
|
| |
|
|
SOURCE
|
|
 |
| |
|
In a
report that was carried by AFP
news agency, more than 10
Palestinians, many of whom did
not want to be named, told AFP
that Salah was executed in cold
blood.
According to Jerusalem police
spokesman Kobi Zarhad, Salah was
'wearing an explosive belt on his
stomach and detonator to his
chest,' AFP said. Neither the
belt nor the detonator could be
seen in the pictures.
According to the initial version
given by the Israeli police,
Salah was wearing a large
overcoat and policemen opened
fire when he refused to take it
off, although the pictures
clearly show that Salah was shot
after being stripped of his
clothes.
Mohammed Salah was executed in
the street without going on
trial. His alleged crime was
never proven and no evidence was
submitted for any wrongdoing.
Zusammenfassung: AFP berichtete,
10 Palästinenser hätten gesagt,
Salah sei kaltblütig
hingerichtet worden. Nach Angaben
eines Jerusalemer
Polizeisprechers soll er einen
Sprengstoffgürtel mit Zünder an
der Brust getragen haben, beides
auf den Bildern nicht zu sehen.
Nach einer ersten Polizei-Version
trug Saleh einen langen Mantel;
als er sich weigerte, ihn
abzulegen, sei das Feuer
eröffnet worden - die Bilder
zeigen, dass er erst nach der
Entkleidung getötet wurde.
In der Berichterstattung wird
erklärt, Mohammed Salah sei ohne
Nachweis von Schuld
aussergerichtlich auf der Strasse
exekutiert worden. |
|
 |
13.03.03 
The Story Behind
Pictures From Palestine
Die Geschichte von
Bildern aus Palästina |
|
| |
Date:
3/10/2003 11:09:50 PM Eastern
Standard Time
From: Jose Porta
<porabajo2000@yahoo.es>
To: radiobridge@aol.com
File: Secuencia fotografica
completa.jpg
Sent from the Internet (Details)
I recived a few days ago that
sequence of pictures. So I sent a
message to Israelian embassy on
Spain, and they sent me a
low-resolution picture telling
"that's
just a palestinian trick". I
don't know, We must know the
original source.
Searching on the web I found Your
page, if I could help You, I
resend this picture tou You.
--------------------------------------------------------------------------------
Subj: Secuencia de fotos
Date: Mon, 10 Mar 2003 14:30:09
+0200
From: embajada-israel
<embajada-israel@madrid.mfa.gov.il>
To:
"'porabajo2000@yahoo.es'"
<porabajo2000@yahoo.es>
En la relación con su correo
electrónico sobre una secuencia
fotográfica que muestra la
muerte de un palestino, hemos de
señalar que se trata de un
montaje propagandístico
palestino como podrá apreciar en
la secuencoa
completa que se adjunta.
El palestino de las fotografías
era un terrorista suicida que
intentó hacer
detonar los explosivos una vez
detenido por la policía
israelí.
Atentamente,
Departamento de Prensa
Embajada de Israel (Madrid)
-----Mensaje original-----
De: porabajo2000@yahoo.es
[mailto:porabajo2000@yahoo.es]
Enviado el: domingo, 09 de marzo
de 2003 3:06
Para: embajada@embajada-israel.es
Asunto: INFORMACION
Form submitted by:
(porabajo2000@yahoo.es) on
domingo, 9 de marzo de 2003 a las
01:06:27
---------------------------------------------------------------------------
Nombre: Jose Porta
Email: porabajo2000@yahoo.es
Direccion: Eduard Toldrà 9
Esplugues de Llobregat
Catalunya.
Mensaje: He recibido a través
del correo electronico una
secuencia de
escalofriantes fotografias que
ilustran la detenención de un
tal Moh'd
Saleh, un palestino de 23 años.
Como ciudadano del Imperio,
quisiera saber que explicación
tienen los hechos
refejados en las fotografias.
Atentamente.
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Source
of the following sequence of pictures
& texts: Israel's embasssy in Spain.
Die
folgenden Bilder und Texte wurden Jose
Porta auf dessen Anfrage von der
israelischen Botschaft in Spanien per
e-mail mit der Behauptung zugestellt, das
links gezeigte Originalbild sei für
palästinensische Propagana zu der rechts
und weiter unten dokumentierten
Bild-Sequenz manipuliert worden.
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RE:
grumbler's corner & topic
RE: Meckerecke & Thema |
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