RBO's DECLARATION

1. The cultures of the peoples of Africa, Asia and Latin America constitute part of the wealth of mankind. As a result of colonialism and underdevelopment many of them are endangered in their very existence. It is, therefore, of universal interest that they continue and develop.

2. Cultural and political development is an integral component for the peoples of Africa, Asia and Latin America to create conditions of life under which their citizens can live comfortably and self-determined.


3. Without such a process it will not be possible for the industrialized world to sustain peaceful and reasonable life conditions as well. Therefore, the cultural and material well-being of the peoples of Africa, Asia and Latin America is in the interest of the peoples of the North.

4. Considering the fact that today millions of people from Africa, Asia and Latin America do form already part of Northern societies it is of utmost importance to impart knowledge about cultures and conditions of their countries of origin. This will, at the same time, contribute, in North and South, to a peaceful togetherness and to a social behaviour which are determined by tolerance, openness and healthy curiosity.

5. The chances for cultural activities, social and political engagement of the peoples in Africa, Asia and Latin America are prejudiced e.g. by limited material resources, lack of communication and interaction in their countries. They are also limited by the overwhelming presence of industrialized powers. The situation is worsened by little readiness of the people in the industrialized world to receive cultural and political messages of people in the South.

6. "RADIO BRIDGE OVERSEAS" intends to help reduce these deficiencies by establishing an intercontinental radio-network. At the same time, it will develop a quality of radio-program that will be determined by a conscious, critical and participative interaction between listeners and producers.

Bremen, 15th December, 1991

     

RBO's DEKLARATION

1. Die Kulturen der Völker Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sind Teil des kulturellen Reichtums der Menschheit. Viele von ihnen sind als Folge von Kolonisation und Unterentwicklung in ihrer Existenz bedroht. An ihrem Fortbestand und ihrer Entwicklung besteht ein universelles Interesse.

2. Für die Völker Afrikas, Asiens und Lateinamerikas ist ihre kulturelle und politische Entwicklung integraler Bestandteil der Schaffung von Lebensverhältnissen, in denen sich die Menschen wohlfühlen und ein selbstbestimmtes Leben führen können.

3. Ohne diesen Prozess lassen sich auf Dauer auch die derzeitigen Lebensverhältnisse in den Industrieländern nicht fortentwickeln. Insofern ist das kulturelle und materielle Wohlergehen der Völker Afrikas, Asiens und Lateinamerikas auch im Interesse der Völker Europas.

4. Angesichts der Tatsache, dass Millionen Menschen aus diesen Ländern bereits heute Teil der europäischen Gesellschaft sind, ist die Vermittlung von Kenntnissen über die Verhältnisse und die Kultur ihrer Herkunftsländer auch unmittelbar ein Beitrag zum friedlichen Zusammenleben hier und zu einem Umgang miteinander, der von Toleranz, Offenheit und Neugier geprägt ist.

5. Die Möglichkeiten der Menschen in den Länder Afrikas, Asiens und Lateinamerikas zu kultureller Aktivität und sozialem und politischem Engagement sind unter anderem beeinträchtigt durch unzureichende materielle Bedingungen, mangelnde Entfaltung von Kommunikation und Interaktion in diesen Ländern, durch die übermächtige mediale Präsenz der Industrieländer sowie auch durch die geringe Bereitschaft der Menschen in den Industrieländern zur Rezeption der kulturellen und politischen Äußerungen der Menschen aus diesen Ländern.

6. Der Verein will mit dem Radio-Netzwerk einen Beitrag leisten zur Verringerung der genannten Defizite. Dabei soll zugleich versucht werden, eine Qualität von Radioprogramm zu entwickeln, die von einem bewussten, kritischen und partizipativen Umgang der Hörer und Produzenten miteinander geprägt ist.

Bremen, 15. Dezember 1991

 

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